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Aschura-Fest auf dem Großflecken

Neumünster Aschura-Fest auf dem Großflecken

Suppe gegen Vorurteile - beim Aschura-Fest auf dem Großflecken kamen unterschiedliche Religionen in Kontakt.  „Möchten Sie probieren?“ – Diese Frage wurde am Sonnabend an hunderte Passanten gerichtet.

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Beim Aschura-Fest in Neumünster wurde Suppe gereicht.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Die türkische Gemeinde Neumünster hatte zum Aschura-Fest eingeladen. Zu dem traditionellen Fest gehört die Verköstigung einer Suppe. Sie besteht aus Walnüssen, Sultaninen, Granatäpfeln, Orangen, Bohnen, Weizen, Feigen, Kichererbsen, Datteln und Pfirsichen. Rund 500 Portionen hatten Frauen der türkischen Gemeinde gekocht. Der Ursprung liegt der Legende nach bei Noah, der mit seiner Arche auf dem Berg Ararat landete und ein Festessen geben wollte, jedoch nur wenig zu essen hatte.

Daher mischte Noah alles, was noch übrig war, zusammen und kochte ein Festessen, das durch Gottes Gnade vermehrt wurde. Und es gab auch einen Bezug zur Arche: „Wir sitzen alle im selben Boot. Alle hier in Neumünster lebenden Menschen unterschiedlichster Kulturen wollen friedlich zusammen leben“, stellte Ibrahim Ortacer, Vorstandsmitglied beim Forum der Vielfalt, als Motto des Festes heraus. Zahlreiche weitere Organisationen, vom Runden Tisch für Toleranz und Demokratie über die drei Neumünsteraner Moscheen bis hin zum Deutsch-Bulgarisch-Rumänischen-Freundschaftsverein, waren mit von der Partie.

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