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Neuer Kleinflecken hat Geburtstag

Vor fünf Jahren umgebaut Neuer Kleinflecken hat Geburtstag

Kinder, wie die Zeit vergeht: Fünf Jahre ist es her, dass der umgestaltete Kleinflecken eingeweiht wurde. Auf diesen Geburtstag soll eine Ausstellung mit Fotos des früheren Pressefotografen Walter Erben und privaten Leihgaben aufmerksam machen, die rund um den Kleinflecken zu sehen sind.

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Stellten die neue Kleinflecken-Ausstellung vor, die nicht nur in Tuch + Technik zu sehen ist: Astrid Frevert (von links), Monika Krebs und Simone Bremer.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Ein Platz mit vielen Gesichtern! hatte im Mai 2011 der Titel der Ausstellung gelautet, den der „Runde Tisch Kleinflecken“ damals an der gläsernen Front der Museums-Vitrine gezeigt hatte: Diesmal ist die Ausstellungs-„Fläche“ ausgedehnt worden hinein in die Schaufenster von Geschäften bis in die Lütjenstraße.

 Anwohner haben private Alben geplündert und Postkarten aus alten Tagen zur Verfügung gestellt. Hobby-Fotograf Marco Ludwig steuerte Farbfotos des Platzes zu verschiedenen Jahreszeiten, aufgenommen vom Turm der Vicelinkirche, bei.

 Die Schwarz-Weiß-Bilder aus dem Erben-Archiv, die überwiegend Szenen vom Wochenmarkt und aus dem Leben der Gilden zeigen, mögen vielen bekannt vorkommen. Sie waren bereits zu sehen in den wechselnden Fenster-Ausstellungen im historischen Markt-Meisterhäuschen. „Wir hatten damals überlegt, ob man es eventuell als Café nutzen könnte, aber dann bot sich dieser Zweck an“, erinnerte die Journalistin Monika Krebs.

 Neumünsters Kleinflecken, im Schutze des Schwalebogens gelegen, ist die historische Keimzelle der Stadt. Mit der Weihe der zweiten Kirche anno 1163, der Erzbischof Hartwig den Namen Novum Monasterium gab, erhielt letztlich auch Neumünster seinen Namen.

 15 Monate dauerte die Bauzeit, um den früher gänzlich asphaltierten kleinen Flecken, auf dem (außer an den Wochenmarkttagen) Berufspendlern und andere ihre Autos dicht an dicht parkten, in einen veritablen Platz mit Verweil-Qualität umzugestalten.

 Großzügige Wasserspiele locken im Sommer Kinder an. „Die Bänke sind bei guten Wetter vor allem in der Mittagszeit besetzt“, kann Museumschefin Astrid Frevert aus dem Haus Tuch + Technik beobachten. Und Parkplätze sind auch noch geblieben; allerdings gilt die Höchstnutzungsdauer von zwei Stunden.

 Dass der Wochenmarkt sich mittlerweile dienstags und freitags auf dem Großflecken ausbreitet, wohin er während der Umbau-Phase ausweichen musste, daran haben sich die Neumünsteraner längst gewöhnt. Und die kleine Fußgängerzone Lütjenstraße schluckt den zweibeinigen Pendlerverkehr zwischen den beiden Flecken locker.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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