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CDU will Wohnbebauung

Slevogtstraße 31 CDU will Wohnbebauung

Fest steht bisher nur, was auf keinen Fall auf dem Grundstück des ehemaligen Jugendfreizeitheims Ruthenberg an der Slevogtstraße 31 realisiert wird. Während die SPD mit einer kleinen Anfrage an die Verwaltung zunächst das „Terrain sondieren“ möchte, will die CDU Wohnbebauung beantragen.

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Das Ex-Jugendheim Ruthenberg wird bis Ende März noch von zwei Vereinen benutzt. Das Gebäude ist abgängig.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Diese Ankündigung erfolgte prompt, nachdem Oberbürgermeister Olaf Tauras vom Verkauf der städtischen Liegenschaft an einen auswärtigen Träger der Jugendhilfe Abstand genommen hatte. Ratsfrau Helga Bühse sah einen ausgesprochenen Bedarf für Einfamilienhäuser im Stadtteil Ruthenberg; dafür sei das 2600 Quadratmeter große Grundstück bestens geeignet. Deshalb werde die CDU im nächsten Bau-, Planungs- und Umweltausschuss eine Änderung des Bebauungsplanes beantragen.

 Derzeit ist das Areal laut Stadtplaner Bernd Heilmann im B-Plan 88 Ruthenberg als „Gemeinbedarfsfläche Jugend“ festgesetzt. Die SPD macht sich Gedanken, ob es Bedenken gegen Wohnbebauung geben könnte wegen der Nähe der Trafo-Station, des Wertstoffsammelcontainers oder des angrenzenden Spiel- und Bolzplatzes. Auch der Schutz der Knicks, die bei der Bebauung von Ruthenberg zu weiten Teilen erhalten blieben, liegt dem Ratsherrn Bernd Delfs am Herzen.

 „Die öffentlichen Wege rechts und links des abgängigen Jugendheims, die mächtige Baumreihe, die ganze Grünanlage ist unantastbar“, sagte Heilmann. „Spiel- und Sportplatz dahinter bleiben auf jeden Fall erhalten“, ergänzte der Stadtplaner, der klar stellte: Zur Verfügung stünde für künftige Planungen nur das unmittelbar zum ehemaligen Jugendheim gehörende Grundstück.

 Sorgen macht Delfs auch die künftige Unterbringung des Vereins Openhaart. Der kann seine ehrenamtliche Flüchtlingshilfe nur noch bis Ende März in der Slevogtstraße 31 leisten; dann wird das Gebäude abgerissen. Derzeit laufen Gespräche über eine neue Bleibe in der Gemeinschaftshalle der Kleingartenanlage.

 Delfs befürchtet, dass der Platz dort nicht ausreicht. Eine Unterbringung in Faldera in der Uker Halle erscheint ihm abwegig. „Der Verein gehört nach Ruthenberg.“ Sein Vorschlag: eine temporäre Weiternutzung des Jugendheims oder eine Unterbringung im ehemaligen Edeka-Markt am Ruthenberger Markt prüfen.

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Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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