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Flüchtlings-Notunterkunft bleibt länger offen

Sporthalle Neumünster-Brachenfeld Flüchtlings-Notunterkunft bleibt länger offen

Die Sporthalle in Neumünster muss zwei Tage länger als Notunterkunft für Flüchtlinge dienen als geplant. Wegen der anhaltenden Probleme bei der Unterbringung neuer Asylbewerber im Land folgte die Stadt am Montag einer Bitte des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten um Verlängerung bis Donnerstag.

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Flüchtlinge wie Youmna und Achmed bleiben noch zwei Tage länger in der Notunterkunft Neumünster-Brachenfeld.

Quelle: Frank Peter

Neumünster. Der Sporthallenkomplex der Gemeinschaftsschule im Neumünsteraner Stadtteil Brachenfeld war zum vorletzten Wochenende als Notunterkunft hergerichtet worden, weil die regulären Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes überfüllt sind. In Neumünster leben derzeit 1100 Menschen aus Krisenländern wie Syrien, Afghanistan oder dem Irak, aber auch aus Albanien oder dem Kosovo. In Boostedt sind es etwa 400. Damit wird die Gesamtkapazität beider Einrichtungen zusammen um 500 überschritten.

Innenminister Studt besucht Seeth

Für sieben bis zehn Tage sollte zusätzlich die Sporthalle in Neumünster genutzt werden; nun werden es zwei Tage mehr. Bis zu 350 neue Asylbewerber kamen in dem Komplex unter. Rund 190 waren noch am Montag da. Bis zum Abend sollte die Zahl dadurch auf 150 sinken, dass ein Bus Flüchtlinge zur neuen Unterkunft in Seeth bei Friedrichstadt (Kreis Nordfriesland) brachte. Dort wird sich am Dienstag Innenminister Stefan Studt (SPD) ein Bild machen.

Im ersten Halbjahr sind 7300 neue Flüchtlinge nach Schleswig-Holstein gekommen und damit fast so viele wie im gesamten Vorjahr (7620). Einen neuen Schub gab es Anfang Juli, als täglich rund 140 neue Asylbewerber eintrafen.

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