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Brücke über A7 abgerissen

Neumünster Brücke über A7 abgerissen

In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag wurde die A7 zwischen den Anschlussstellen Neumünster Süd und Großenaspe für den Verkehr gesperrt: Grund: Die Brücke am Russenweg wurde abgerissen. Sie war marode. Die Sperrung ist seit 8 Uhr am Sonntagmorgen wieder aufgehoben.

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Weil die Brücke am Russenweg abgerissen werden musste, war die A7 zwischen den Anschschlussstellen Neumünster-Süd und Großenaspe in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag gesperrt.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. „Das Bauwerk wäre von seiner Spannbreite mit rund 40 Metern lang genug für den sechsspurigen Ausbau gewesen. Doch das Bauwerk  ist von seiner Substanz absolut marode“, begründete Verkehrskoordinator Peter Schreiber die Notwendigkeit des Abrisses. Nachdem der Streckenabschnitt um 21 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt worden war, machten sich drei mächtige Bagger umgehend an die Arbeit. Zunächst wurde eine dicke Sandschicht unterhalb der Brücke auf der Fahrbahn verteilt. „Das dient zum Schutz der Fahrbahn“, erklärte Schreiber. Rund eine Stunde wurde dafür benötigt. Dann wechselten die Baumaschinen ihre Schaufelvorrichtungen gegen mächtige Zangen und Betonhämmer und starteten mit dem Abriss. „Das ist ein eindrucksvolles Baggerballett“, zeigte sich der Verkehrskoordinator über das Zusammenspiel der erfahrenen Baggerführer sichtlich zufrieden.

Im Juni muss die A7 in dem Bereich erneut für eine Nacht gesperrt werden. Dann wird das Traggerüst für den Neubau errichtet. „Da das Bundesverkehrsministerium während der Sommerreisezeit im Juli und August uns auferlegt hat, keine Sperrungen der A7 durchzuführen, kann das Gerüst erst erst im September gezogen werden. Dafür ist wieder eine Vollsperrung notwendig“, beschrieb Schreiber den weiteren Bauverlauf. Voraussichtlich im November wird die Brücke dann für den Verkehr freigegeben.

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