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Workshops für die Bürger

Großflecken-Umgestaltung Workshops für die Bürger

Die Bürgerbeteiligung mit ganztägigem Workshop zur Großflecken-Umgestaltung in Neumünster kommt: Mit großer Mehrheit konnte sich die SPD-Fraktion am Dienstagabend im Rat mit diesem Antrag durchsetzen.

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So könnte sich der Lübecker Landschaftsarchitekt Tonio Trüper den grün gestalteten Großflecken vorstellen.

Quelle: Trüper, Gondesen, Partner

Neumünster. Allerdings löckten die Grünen genussvoll wider den Stachel: „Erklären Sie uns doch bitte, wie es kommt, dass der gemeinsame Antrag der kleinen Fraktionen zu genau diesem Thema von CDU und SPD im Februar abgebürstet worden ist“, wollte ALN-Ratsherr Ralf Ketelhut wissen. Franka Dannheiser (SPD) gestand einen „Sinneswandel“ aufgrund von Lernfähigkeit ein.

 Einstimmig schloss sich der Rat dem SPD-Vorschlag an, die Umwandlung der leer stehenden Uker Halle zur Außenstelle der Kita Faldera zu prüfen – auch wenn BfB-Frau Esther Hartmann befürchtete, dass dafür eine Grundsanierung nötig wäre.

 Konkrete SPD-Vorstellungen zur Fortschreibung des regionalen Nahverkehrsplans führten dazu, dass die CDU das Thema vertagte. Die Sozialdemokraten kritisierten an der Vorlage: Offenbar sei der Verwaltung entgangen, dass die Stadtwerke als neuer ÖPNV-Betreiber nicht nach gefahrenen Kilometern, sondern nach Betriebsstunden abrechneten. „Ein Verzicht auf die Schleifenfahrt der Linie 12 in Wittorf führt nicht mehr zu Einsparungen, bloß zu weniger Service“, argumentierte Bernd Delfs. Der SPD-Ratsherr schlug umgehende Anschlussverbesserungen für die Züge nach Hamburg und Kiel, Bushaltestelle für den Bahnhof Einfeld, Änderung der „nicht angenommenen Linie“ durch das Gadelander Wohngebiet vor, zudem Prüfung einer Ringlinie und den Einsatz kleinerer Busse zur Erweiterung des Streckenangebots.

 CDU-Fraktionschef Gerd Kühl zeigte sich „irritiert“: Die SPD habe offenbar lange Gespräche mit den Stadtwerken geführt, das Ergebnis dann nicht mit der CDU diskutiert. „Das wäre fair gewesen!“ Diese Gespräche möchte die CDU vor einer Entscheidung nun auch führen – und vertagte das Thema.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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