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CDU hält doch an Matthias Lau fest

FEK-Aufsichtsrat CDU hält doch an Matthias Lau fest

Allseits große Erleichterung: Die CDU-Fraktion hat am Dienstagmittag angekündigt, den Antrag auf Abberufung des parteilosen Vorsitzenden Matthias Lau, der auf CDU-Ticket im Aufsichtsrat des Friedrich-Ebert-Krankenhauses wirkte, abends im Hauptausschuss zurückzuziehen.

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Matthias Lau, ehemals Chef bei der Volksbank Raiffeisenbank in Neumünster, bleibt dem FEK-Aufsichtsrat erhalten.

Quelle: Sven Detlefsen

Neumünster. Damit hat sich der Fraktionsvorsitzende Gerd Kühl, der Lau durch den Ratsherrn Klaus Grassau ersetzen wollte („Der Informationsfluss ist dann besser.“), nicht durchsetzen können. „Die Entscheidung ist von der Fraktion am Montagabend mit breiter Mehrheit getroffen worden“, erklärte der stellvertretende Fraktionschef Wolf Rüdiger Fehrs auf Anfrage.

 Nicht nur bei dem als Vorsitzenden allseits anerkannten Lau war es auf Unverständnis gestoßen, dass die Abberufung mitten in Verhandlungen mit dem Land über Fördermittel für den Millionen schweren zweiten Erneuerungs-Bauabschnitt für das FEK erfolgen sollte. Lau selbst war „dankbar für die große moralische Unterstützung von vielen Seiten in einer Zeit, in der ich mir keiner Schuld bewusst war“. Er freue sich, die Aufgabe weiterführen zu dürfen und versicherte: „Der Aufsichtsrat arbeitet in großem Einvernehmen und ist sich seiner Verantwortung bewusst. Die Fachdienste und die Stadt als Gesellschafter werden weiter in gewohntem Umfang informiert.“

 „Manchmal sind späte Entscheidungen die richtigen“, kommentierte SPD-Fraktionschef Uwe Döring. Anders als bisher verlautbart wurde (nämlich Enthaltung), hatte die SPD-Fraktion sich am Montagabend entschieden, gegen den CDU-Antrag zu stimmen. „Wir haben Lau damals nicht vorgeschlagen, aber mitgewählt. Und festgestellt: Er hat seine Sache gut gemacht.“ Auch Staatssekretärin Anette Langner fand: „Das ist ein wesentliches Stück Kontinuität in einer anspruchsvollen Phase.“

 FEK-Betriebsratsvorsitzender Jörg Klaenhammer reagierte „unbedingt erleichtert“. Das sei die einzig logische Konsequenz gewesen. „Sonst wäre der Schuss nach hinten losgegangen.“ Und: „Ich weiß, dass sich in diese Angelegenheit obere Kreise der Landes-CDU eingeschaltet haben.“ FEK-Geschäftsführer Alfred von Dollen machte es kurz: „Ich freue mich, dass Herr Lau weiter als Aufsichtsratsvorsitzender wirken wird. Das erleichtert die großen Aufgaben, die vor uns liegen. Heute ist ein guter Tag für mich.“

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