12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Abriss und Neubau an Anscharstraße

CDU-Pläne für AJZ Abriss und Neubau an Anscharstraße

Völlig neue Karten hat Neumünsters CDU in der Ratsversammlung am Dienstag für das geplante Jugend- und Kulturzentrum in der alten Fabrik an der Anscharstraße auf den Tisch gelegt: Abriss und Neubau.

Voriger Artikel
Jede Menge Müll auf dem Stundenplan
Nächster Artikel
Kein einfacher Dialog mit Bürgern

Die CDU will die alte Fabrik an der Anscharstraße abreißen lassen und durch einen Neubau für AJZ, VHS und Bücherei ersetzen.

Quelle: Sven Detlefsen

Neumünster. In den sollen neben der Aktion Jugendzentrum (AJZ) auch die Volkshochschule, die Stadtbücherei und möglichst auch die Niederdeutsche Bühne Neumünster (NBN) einziehen.

 Ausschlaggebend war für die Christdemokraten die erneute Kostensteigerung des Projektes von ursprünglich 2,1 auf nun 3,8 Millionen Euro gewesen. „Unser Vorschlag ist auch im Interesse der VHS, bei dieser Kombination werden sich erhebliche Synergieeffekte ergeben“, war sich Fraktionschef Gerd Kühl sicher. Zudem gab er zu bedenken: Bei der alten Werkhalle an der Klosterstraße gäbe es einen weiteren finanziellen Brennpunkt: Die CDU möchte sie auch Dauer abreißen und als Schul-Parkplatz nutzen lassen.

 „Wollen Sie eine schnelle Lösung für das AJZ oder alles langfristig zusammenbinden?“, hakte Planungsausschuss-Vorsitzender Axel Westphal (SPD) nach. Außerdem gehe es bei der alten Riemenschneiderhalle genau wie der Werkhalle um eines der letzten Relikte der Tuchmacherstadt Neumünster. „Das muss es uns wert sein“, insistierte Westphal, der vor „einem kühlen Neubau statt historischen Charmes“ warnte. „Es ist teurer geworden, aber das hat seine Gründe“, warnte Grünen-Chef Thomas Krampfer davor, das vor mehr als zwei Jahren bei der Verwaltung in Auftrag gegebene Projekt zurückzudrehen.

 Esther Hartmann vom BfB fand die CDU-Vorlage indes recht charmant. „3,8 Millionen Euro sind uns zu teuer. Und Denkmalschutz für die alte Fabrik besteht nicht.“ Die FDP kritisierte zwar die „aus dem Ruder gelaufenen Kosten“, fand aber das Konzept der Verwaltung überzeugender. Das Ende vom Lied: Der CDU und BfB genügte ein Stimmendrittel zur Vertagung, das Thema soll jetzt auf einer Sonderratssitzung im November verhandelt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Das THW-Magazin

Erfahren Sie mehr!
Einblicke hinter die
Kulissen des THW-Kiel

THW-Liveticker!

THW-Spieltage online
live verfolgen, mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Neumünster 2/3