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Die Kinder aus Tschernobyl sind da

Neumünster Die Kinder aus Tschernobyl sind da

Sie sind da! Bis zum 17. August ist Neumünsters Fröbelschule die Ferienadresse von 25 krebskranken Kindern aus der Ukraine und ihren Betreuern rund um die Ärztin Alona Nazhentseva.

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Erschöpft, aber endlich am Ziel: Die Tschernobyl-Kinder des Sommers 2015 trafen in Neumünsters Fröbelschule ein.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster.  Am Wochenende hatten wechselnde Helfergruppen, darunter auch spontan aufgekreuzte Jugendrotkreuzler, die Schule ins sommerliche Reha-Feriencamp umgewandelt, das die Kinder aus den Regionen um Kiew, Poltawa, Lwiw und Tscherkassi am Montagnachmittag bezogen. Zum Teil seit Sonntagabend waren sie unterwegs gewesen, morgens alle in Kiew in den Flieger gestiegen und wurden auf dem Flughafen Lübeck-Blankensee von dessen Team erst einmal mit einem stärkenden Imbiss begrüßt.

 Am Dienstag war langes Ausschlafen angesagt. „Gefrühstückt haben wir heute erst um neun“, erklärte die stellvertretende Campleiterin Sylke Schliep. Besonderheit an den kleinen Gästen dieses Sommers: „Mit dem Neunjährigen Ivan und dem zwei Jahre älteren Anatolij haben wir erstmals zwei krebskranke Brüder in unserer Obhut“, erklärte Camp-Chefin und Organisatorin Eberhardine Seelig.

 Für die Kinder stehen jetzt vier Wochen Erholung auf dem Programm mit Ausflügen nach Tolk, Bauernhof-Fete in Tasdorf, luftigen Runden über Neumünster mit dem Flugsportclub. Die Rezeption der Fröbelschule ist einmal mehr zur Vorratskammer mutiert; in den Regalen stapeln sich von einem Einkaufsmarkt gespendete Zucchini, Melonen, Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kartoffeln, Möhren und Bananen, die fleißige Helfer des Küchenteams zu Vitamin-Bomben-Drinks und gesunden Mahlzeiten verarbeiten werden.

 Sylke Schliep lag völlig richtig mit ihrer Vermutung: Die Melonenscheiben zum zweiten „kleinen“ Frühstück waren wieder der absolute „Ankommer“.

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Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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