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Verstärkung für Einfelds Polizei

Station bleibt erhalten Verstärkung für Einfelds Polizei

Gute Neuigkeiten von Neumünsters Polizeichef Bernd Lohse am Donnerstagabend im Stadtteilbeirat Einfeld: Die Polizeistation in der Einfelder Straße bleibt nach seinen Plänen nicht nur erhalten, sondern soll in den nächsten zwei Jahren um einen auf drei Beamte verstärkt werden.

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Leitender Polizeidirektor Bernd Lohse (rechts) berichtet über die Pläne für das Einfelder Polizeirevier; Stadtteilvorsteher Sven Radestock war aufmerksamer Zuhörer.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Lohses Besuch im Beirat war keine Spontan-Reaktion auf den Überfall auf ein älteres Ehepaar in der Nacht zum Dienstag in ihrer Villa im Seewisch, sondern mit Sven Radestock seit langem abgesprochen: Der Stadtteilvorsteher hatte bereits vor mehr als einem Jahr, als das Innenministerium Umstrukturierungen bei der Polizei angekündigt hatte, mit einem offenen Brief reagiert.

 Die „Baustelle Neumünster“ hat laut Lohse Stärkung der polizeilichen Sicherheit, Bündelung von Ermittlungskompetenzen (die Ermittlungsdienste der Reviere werden in die Kripo integriert) und Optimierung der Einsatzwirkung zum Ziel.

 Konkret heißt das unter anderem, dass am Wochenende die Wachdienste beider Reviere in der Altonaer Straße konzentriert werden, wo der Notruf 110 aufläuft, dass die Innenstadt wieder ein eigenes kleines Revier bekommt, und dass nicht Polizeistationen abgebaut werden wie in Kiel, sondern eine neue Struktur greift.

 Zwar werden organisatorisch Einfeld und Tungendorf zur Polizeistation Nord, Faldera und West zu West, Gadeland und Wittorf zu Südost komponiert, bleiben aber an ihren Standorten erhalten. „Je zwei Stationen werden von einem Dienstposten geführt. Das hat auch damit zu tun, dass dieser Karriereschritt in Neumünster erhalten bleibt und gute Kollegen uns nicht verlassen“, begründete Lohse. Rund zwei Jahre werde die Umsetzung seiner Pläne brauchen, wenn das Ministerium zustimmt. Die Anregung, in Einfeld Fahrradstreifen einzuführen, nahm er auf.

 Sven Radestock lobte ausdrücklich die polizeiliche Präsenz im Stadtteil nach dem Seewisch-Vorfall. „Das entspricht der Erwartungshalten der Menschen.“ Lohse nutzte den Abend für einen Appell an die Bürger. „Wir sind auf Sie und Ihre Hinweise angewiesen. Wenn auf einmal länger ein Auto rumsteht, das da nicht hingehört, oder Menschen Ihnen verdächtig vorkommen: Melden Sie das unter der Nummer 110“, forderte er auf. Schließlich müssten solche Taten wie Seewisch „erstmal von langer Hand ausbaldowert werden“.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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