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Neuer High-End CT im Einsatz am FEK

Kosten: eine Million Euro Neuer High-End CT im Einsatz am FEK

Eine Million Euro hat Neumünsters Friedrich-Ebert-Krankenhaus investiert: Der Toshiba Aquilion ONE Computertomograph ist ein CT der neuesten Generation, der in kürzerer Zeit mehr vom Körper untersucht als seine Vorgänger und mit bis zu 75 Prozent reduzierter Strahlendosis arbeitet.

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Chefarzt Prof. Thomas Jahnke (links) und Bernd Maaß, leitender Medizinisch-Technischer Radiologie-Assistent, mit dem neuen High-End Computertomographen, der pro Rotation eine 320 Zeilen- und 660-Schichten-Darstellung liefert.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Unfallchirurgie, Traumata- und Schlaganfall-Zentrum werden die „Hauptkunden“ des neuen High-End CT sein, der seit dem 6. Februar im Einsatz ist. Zum Vergleich: Sein zehn Jahre alter Vorgänger (im FEK ist außerdem noch ein zweiter, acht Jahre alter CT im Einsatz) hatte einen Detektor von vier Zentimetern Breite. Mit der neuen Detektor-Technologie sind mit nur einer Umdrehung 16 Zentimeter breite Abschnittsuntersuchungen des Körpers möglich. Die Röntgenquelle „saust“ in 0,27 Sekunden einmal um den Körper herum und liefert pro Rotation eine Darstellung in 320 Zeilen und 640 Schichten.

 „Die Fähigkeit des Scanners zur Aufnahme kompletter Organe eröffnet völlig neue Diagnosemöglichkeiten“, sagte Radiologie-Chefarzt Prof. Jahnke. Erstmals kann das gesamte Herz samt Herzkranzgefäßen in einer Umdrehung dargestellt werden. „Das erspart die invasive Bildgebung per Herzkatheter. Das neue Verfahren werden wir in Kooperation mit der Kardiologie anbieten.“ Die Durchblutung der Organe kann dargestellt werden, während Kontrastmittel durch den Körper laufen. Jahnke: „So können Erkrankungen schnell und sicher diagnostiziert werden, ein besonderer Vorteil bei Schlaganfällen und Herzinfarkten.“

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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