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Fairtrade-Händler präsentieren ihre Mode

Ökologische Kleidung Fairtrade-Händler präsentieren ihre Mode

Mode soll schön sein und Spaß machen: Dass diese Ansprüche durchaus auch von Herstellern, die sich der fairen Produktion verschrieben haben, erfüllt werden, bewies die Modenschau, die am Freitagabend auf dem Laufsteg im Museum Tuch + Technik gezeigt wurde.

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Fair gehandelte und produzierte Mode ist schick: Das bewies eine Modenschau im Museum Tuch + Technik.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Über 100 Besucher verfolgten die Schau, die gekonnt von Schülern der Elly-Heuss-Knapp-Schule als Models präsentiert wurde. Organisiert hatten die außergewöhnliche Veranstaltung Silke Leng vom Kirchenkreis Altholstein und das Museum.

Die T-Shirts, Hosen, Jacken und Kleider, die von einem Fairtrade-Händler aus Bremen zur Verfügung gestellt wurden, kamen frisch, ansprechend und gar nicht langweilig oder gar altbacken daher.

„Die Zeiten, in denen man ökologische Kleidung mit einem Kartoffelsack in Zusammenhang brachte, sind lange vorbei“, berichtete Silke Leng, die gemeinsam mit Museumspädagogin Karin Ruhmöller die Vorführung moderierte.

Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen

Auf großes Interesse beim Publikum stießen nicht nur die modischen Kleidungsstücke, sondern auch die Informationen, die zu fairer Kleidung zusammengetragen worden waren. So berichteten die beiden Moderatorinnen von menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesch und auf den Philippinen.

„Die vorgestellten Markenhersteller dagegen produzieren nach zertifizierten Vorgaben, die sowohl nachhaltige Produktionsbedingungen und das soziale Umfeld der Arbeiter als auch ökologische Aspekte berücksichtigen“, erläuterte Karin Ruhmöller. Letztlich sei fair hergestellte Mode nur geringfügig teurer, und der Konsument habe mit seiner Kaufentscheidung durchaus Einfluss auf die Herstellungsbedingungen, lautete ihr Fazit.

Verkauf noch bis Ende der Woche

Der begeisterte Applaus für die Models sowie anschließend das große Interesse an Adressen von Händlern, die diese Kleidung vertreiben, ließ am Ende darauf schließen, dass die Besucher dies ganz ähnlich sahen. Noch bis zum Ende der dieser Woche werden Einzelstücke aus der vorgestellten Kollektion im Weltladen (Holstenstraße 4) verkauft.

Fair gehandelte und produzierte Mode ist schick: Das bewies eine Modenschau im Museum Tuch + Technik.

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