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"Feuerwehr-Karree" setzt Standard

Neumünster "Feuerwehr-Karree" setzt Standard

Modernste Stadthäuser mit Dachterrassen, Maisonettewohnungen und die zentrale Verwaltung der städtischen Wobau entstehen in der Großteils unter Denkmalschutz stehenden alten Feuerwache an der Wittorfer Straße in Neumünster.

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Wobau-Chef uwe Honsbergh (links) erläuterte bei einem Ortstermin in der alten Feuerwache an der Wittorfer Straße unteranderem Stadtrat Oliver Dörflinger den Stand der Umbaumaßnahmen und die Gesamtplanung.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Das „Feuerwehr-Karree“ wird einen neuen Wohn- und Lebensstandard in Neumünster bieten. Rund 6,5 Millionen wird die Wobau in das Projekt investieren.

In den beiden ehemals als Wohnquartier und für die Verwaltung der Berufsfeuerwehr genutzten Gebäuden an der Schützenstraße haben Handwerker bereits ganze Arbeit geleistet. Sie sind komplett entkernt. Kilometerlange Strom- und Datenkabel wurden bereits verlegt. Die historischen Sprossenfenster werden von Malern auf Vordermann gebracht. Sie stehen genauso wie die Außenfassaden der beiden Gebäude, die 1928 errichtet wurden, unter Denkmalschutz. Von innen davor gesetzte Flügelfenster genügen den neusten energetischen Bestimmungen. Hier wird die Wobau bereits zum Sommer ihre gesamte Verwaltung einquartieren. „Unser bisheriger Firmensitz an der Beethovenstraße wird abgerissen“, erläuterte Wobau-Chef Uwe Honsberg jetzt bei  einem Ortstermin Oberbürgermeister Olaf Tauras und Stadtrat Oliver Dörflinger. Dort soll ein Neubau entstehen, der modernste Wohnansprüche erfüllt.

In der ehemaligen Fahrzeughalle der alten Feuerwache zwischen den beiden später für die Verwaltung genutzten Gebäuden entsteht ein neues Kundencenter der Wobau. Die Rolltore werden gegen Panoramafenster ausgetauscht. Der Denkmalschutz hat der Planung zugestimmt, in dem Bereich zur Schützenstraße einen Windfang zu bauen, der dann der Eingang für das Center sein wird. Der 40 Meter hohe Schlauchturm bleibt von außen wie er ist. „Da stimmen wir dem Denkmalschutz voll zu, dass an diesem markanten Turm keine Veränderungen gemacht werden dürfen“, berichtete der Wobau-Chef. Es gäbe zwei Klettervereine, die Interesser daran hätten, das Innere des Turms als Übungsstrecke zu nutzen.

 In einem zweiten Bauabschnitt werden in drei weiteren Gebäuden der Wache bis Ende des Jahres zwölf Wohnungen entstehen. Im kommenden Jahr wird ein ehemals als Fahrzeug- und Werkstatthalle genutzter Klinkerbau längs der Gartenstraße in Maisonettewohnungen umgestaltet. Ende 2019 soll dann auch der Innenhof mit Stadthäusern bebaut sein, die höchsten Wohnkomfort versprechen. Als besonderen Clou bezeichnete Uwe Honsberg die Planung, in der ehemaligen Leitstelle an der Auffahrt zu dem Areal, einen Concierge-Service für die zukünftigen Bewohner anzubieten.  Die Kostenplanung für das gesamte Bauprojekt beläuft sich auf rund 6,54 Millionen Euro. kol

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