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Flohmarkt und Moorschnucken locken

Familienfest in Einfeld Flohmarkt und Moorschnucken locken

Zum fünften Male wird am Sonntag, 18. Juni, in Neumünster am Rande des Einfelder Dosenmoors gefeiert: mit Pony-Reiten, großem Flohmarkt, Führungen zur Moorschnuckenherde und Trecker-Oldtimern. Erstmals hat sich auch das Museum Tor zur Urzeit aus Brügge angesagt.

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Freuen sich auf viele Besucher zum Moorschnuckentag und Straßenfest: Babs Pröllochs (von links) von der Villa Kunterbund, Hans Dzieran, Heidi Haupt, Ilka Leineweber und Urte Bracker.

Neumünster. Im vergangenen Jahr rückte erstmals der Verein Historischer Landmaschinen Bokhorst-Wankendorf mit seinen urigen Trecker-Oldies, Heuwendern und anderen Geräten an. „Der Konvoi trifft diesmal um 12 Uhr ein“, hat Hauptorganisatorin Heidi Haupt mit den Oldtimerfreunden vereinbart.

Seine Schau und seine Labore öffnet das Info-Zentrum, dessen kundige Führer die Besucher um 11 und 14 Uhr zur Moorschnuckenherde mitnehmen. „Wir werden Fossiliengießen für die Jüngeren und Steinzeitmalerei in Ritztechnik anbieten“, kündigte Hans Dzieran vom Tor zur Urzeit an, dem Museum für Erdgeschichte. Die Jagdgemeinschaft Einfeld informiert über wilde Moorbewohner, die Jagdhornbläser sind für den Torfschuppen 53 bei Ilka Leineweber eingeplant, deren ehemaliger Schüler Mats Marcinkowski wieder mit seinem Pony Karlchen kommt und eine Feuershow zeigt, die schon in der Holstenhalle für Furore sorgte.

Der Einfelder Imker Achim Grabowski bringt seinen Bienen-Schaukasten mit, der Rassegeflügelzuchtverein von 1949 Federvieh in Schauvolieren. Und die Alte Obstwiese Kieler Straße schenkt den Besuchern naturtrüben Saft ein. „Alkohol gibt’s bei uns nicht, wir sind ein Familienfest“, erklärt Heidi Haupt. Die Open-Air-Fete ist von 11 bis 17 Uhr geplant. Bequeme Neuerung: Außer dem Parkplatz des Info-Zentrums (Zufahrt nur von der Schanze aus) und dem am Großharrier Weg wird es diesmal noch einen dritten etwa 300 Meter entfernt auf dem Gelände der Firma Nagel geben. Den Bus-Pendelverkehr übernimmt die Tafel Neumünster.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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