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43 Hektar mehr für Industriegebiet

Neumünster 43 Hektar mehr für Industriegebiet

Um 43 Hektar soll das Industriegebiet an der Südumgeghung wachsen. Dafür nimmt Neumünster 5,1 Millionen Euro in die Hand. Zu den Neuansiedler soll auch das Logistikunternehmen Dachser Group SE gehören.

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Sie nahmen den ersten Spatenstich nicht nur symbolisch, sondern legten Hand an: Minister Bernd Buchholz (links), Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger und Oberbürgermeister Olaf Tauras.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Die Erweiterung ist eines der großen Projekte dieser Zeit für Neumünster“, betonte Oberbürgermeister Olaf Tauras. Zunächst geht es sozusagen „nur“ um die Herstellung einer zwei Kilometer langen Verlängerung der Isarstraße samt Kanalbau, die ab der Jugendarrestanstalt Moltsfelde südlich parallel zur B 205 in Richtung Westen bis zum Donaubogen verläuft und die Erschließung der neuen Flächen erlaubt.

Am Donaubogen haben sich bereits Firmen niedergelassen wie das weithin sichtbare Milchtrockenwerk, Krebs Beton, GLS, Bade Logistik und trans-o-flex. Auch die Logistikfirma Voigt errichtet hier eine riesige Umschlaganlage mit 112 Toren.

Von der neuen Fläche, die in 36 Hektar für Industrie und sieben für Gewerbe aufgeteilt ist, ist „vieles bereits verkauft“, wie Tauras betonte: zwölf Hektar an die Meierei Barmstedt, die eine neue Käserei baut – und dann eben besagte Neuansiedlung von Dachser, die der Oberbürgermeister nicht beim Namen nennen wollte und über die Rat in nichtöffentlicher Sitzung im Juli entschieden hatte. Ein Dachser-Sprecher bestätigte auf Anfrage lediglich: „Wir befinden uns mit der Stadt Neumünster in einem Erwerbsprozess, der formal noch nicht abgeschlossen ist.“

Ein Blendschutzwall zur B 205 für die neue Straße und eine Breitbandanbindung gehören laut Tauras ebenfalls zu dem  Gesamtpaket, mit dem Neumünster seinen Ruf als Logistikzentrum weiter stärken will. „Und das alles ohne Fördermittel des Landes. Man möchte sagen: Geht doch!“, konnte sich Wirtschaftsminister Bernd Buchholz nicht verkneifen.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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