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Ansgarkreuz für Irene Holst

Kirchengemeinde Einfeld Ansgarkreuz für Irene Holst

Das war eine echte Überraschung für Irene Holst aus der Einfelder Christusgemeinde: Bis zuletzt hatte der Kirchengemeinderat geheim halten können, dass Propst Stefan Block der 76-Jährigen das Ansgarkreuz verleihen würde, die höchste Ehrung für Ehrenamtliche in der Nordkirche.

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Überraschung im Gottesdienst: Propst Stefan Block zeichnet Irene Holst in Einfeld mit dem Ansgarkreuz der Nordkirche aus.

Quelle: hfr / privat

Neumünster. „Frau Holst ist seit vielen Jahren an exponierter Stelle in der Gemeinde aktiv, ohne dass sie dabei für die Öffentlichkeit sichtbar wird“, begründete Pastor Christian Dahl die Wahl. Seit 18 Jahren wird allen Haushalten des Neumünsteraner Stadtteils Einfeld drei Mal im Jahr ihre Arbeit frei Briefkasten geliefert: der Gemeindebrief. „Sie hat uns schnell gezeigt, wie grafisches Gestalten professionell aussehen kann. Von Anfang an hat Frau Holst mit Grafikprogrammen am PC gearbeitet, was damals noch keine Selbstverständlichkeit war“, schilderte Dahl.

 Seit einigen Jahren wird dabei die professionelle Software Indesign verwendet. „Unser Gemeindebrief sieht jedes Mal ein bisschen besser, ein bisschen moderner aus“, findet Kirchenvorstand Sven Radestock. Augenzwinkernd mahnte er Irene Holst: „Diese Auszeichnung ist kein Punkt, erst recht kein Schlusspunkt. Sie ist ein Semikolon, nachdem der Satz weitergeht: Wir wollen noch lange mit dir zusammenarbeiten.“ Irene Holst beschränkt sich übrigens nicht nur auf die Gemeindebriefarbeit am Computer. Sie sorgt auch selbst dafür, dass der Brief in die Haushalte kommt. Und seit vielen Jahren singt sie in der Einfelder Kantorei mit.

 Verliehen wird das Ansgarkreuz an Gemeindeglieder, die durch große persönliche Arbeit, vorbildliche Förderung der Kirche und beispielhaftes Eintreten für einen tätigen christlichen Glauben aufgefallen sind. Es ist nach dem Vorbild einer Kreuzfibel auch dem achten/neunten Jahrhundert gestaltet.

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