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Doch kein Zentrum für Flüchtlinge?

Hindenburg-Kaserne Doch kein Zentrum für Flüchtlinge?

Dass in der ehemaligen Hindenburg-Kaserne in Neumünster ein Zentrum für Flüchtlinge gebaut wird, ist keineswegs mehr sicher. Ob ein solches Zentrum noch notwendig ist oder es andere Organisationsformen gibt: Darüber diskutieren Stadt und Land gerade.

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Das Flüchtlingszentrum war unter anderem Thema von Oberbürgermeister Olaf Tauras und Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Das erklärte am Dienstag nach einer Landeskabinettssitzung in Neumünster Innenstaatssekretärkin Manuela Söller-Winkler. Zuvor hatte Ministerpräsident Torsten Albig angesichts der stark gesunkenen Flüchtlingszahlen versichert: „Wer werden keine Kosten mehr vorhalten wie bisher, aber auch nicht auf Null fahren. Wir bleiben in Habacht-Stellung.“ Mehr als 6500 Flüchtlinge hatte die Erstaufnahme im Haart im Herbst vergangenen Jahres verkraften müssen; aktuell sind es 500. Gut 400 anerkannte Flüchtlinge haben bisher freiwillig ihren Wohnsitz in Neumünster genommen.

Der Status, dass Neumünster wegen der lange Jahre einzigen Erstaufnahme von der dauerhaften Unterbringung von Flüchtlingen befreit war, ändert sich zum 1. Januar. Deshalb war als Übergangslösung besagtes Zentrum in Gebäude 2 der Kaserne mit rund 80 Wohnplätzen und Beratungsstellen vor Ort angedacht gewesen. In der Bevölkerung war das Thema durchaus kontrovers diskutiert worden.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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