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Gottesdienst zum Tag der Arbeit

Vor Maikundgebung Gottesdienst zum Tag der Arbeit

Ein Novum zum 1. Mai in Neumünster: Erst Kirche, dann Kundgebung heißt es in diesem Jahr. Erstmals mischt der Kirchenkreis Altholstein mit und bietet zum Tag der Arbeit einen Gottesdienst an – ab 9 Uhr früh in der Anscharkirche.

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Bereiten den Gottesdienst zum 1. Mai vor: Stefan Block (von links), Hans-Jochen Tombarge, Sabine Heidebrecht-Rüge, Inge Kirchmaier, Alexander Dunzik und Simone Bremer.

Quelle: Kirchenkreis Altholstein

Neumünster.  Hans-Jochen Tumbarge und Alexander Dunzik haben zwar manchmal zu hören bekommen: „Ihr wollt zur Kirche? Seid Ihr noch ganz dicht?“ Aber dennoch wollen sie in den Reihen der IG Metall weiter kräftig Reklame machen für den Gottesdienst. Die Idee wurde geboren, als die beiden Betriebsräte von Danfoss Power Solutions beim Stammtisch Kirche & Gewerkschaft mit Sabine Heidebrecht-Rüge, Personalratsvorsitzende bei der Stadt Neumünster, IG-Gewerkschaftssekretär Gunnar Reichwaldt, Vicelinpastorin Simone Bremer und Propst Stefan Block zusammensaßen.

 Für Bremer verbindet Kirche und Gewerkschaften mehr, als sie trennt. „Es geht uns beiden um die Menschen.“ Metaller Tombarge ergänzt: „Wir erleben beide die Individualisierung und die Vereinsamung der Menschen. Und wir stehen beide für die Solidarität und den Einsatz für die Schwachen.“

 „Die frühere Uhrzeit haben wir gewählt, weil Gottesdienst und Kundgebung an diesem Tag eine Einheit bilden sollen“, erklärt Block. Zum Ausgangspunkt seiner Predigt will er das Gewerkschaftsmotto „Zeit für mehr Solidarität“ machen. Die anderen Mitglieder des Stammtisches wollen eigene Beiträge zum Gottesdienst beisteuern: Bibellesung oder Einordnung des 1. Mai als Feiertag.

 Der traditionelle Mai-Umzug startet um 10 Uhr auf dem Großflecken; begleitet vom FTN-Spielmannszug geht es zum Gewerkschaftshaus an der Carlstraße, wo um 10.30 Uhr die Kundgebung mit Mairedner Stefan Körzell vom geschäftsführenden DGB-Bundesvorstand beginnen soll. Danach sind Kultur- und Familienfest rund um das DGB-Haus angesagt. Für den seit 35 Jahren übliche Flohmarkt dürfen die Stände ab 6 Uhr in der Carlstraße mit einem „Abstecher“ in die Moltkestraße aufgebaut werden. Kosten: 1 Euro pro Meter; Gewerbliche müssen 10 Euro zahlen.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
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