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Klassikertage zogen 13100 Besucher an

Neuer Rekord Klassikertage zogen 13100 Besucher an

Holstenhallen-Chef Dirk Iwersen kann mehr als zufrieden sein: Die 4. Klassikertage in den Holstenhallen meldeten am Sonntagabend mit 13100 Besuchern einen neuen Rekord. Das waren gut 2100 zahlende Oldtimer-Freaks mehr als vor einem Jahr.

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Den Porsche 996 GT3 RS, präsentierte Michael Bremer bei der Sonderschau Rennautomobile.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Mehr als 800 Oldies but Goldies waren zu sehen bei der Oldtimermesse; allein 120 davon kamen per Sternfahrt angereist. Nahezu respektvolle Blicke heimste ein Chevrolet Master Cabrio von 1933 ein, immerhin schon mit 68 PS und einer (um 24 Zentimeter verlängerten) Heinrich-Gläser-Karosserie. Der derzeitige Besitzer hat 140000 Euro Restaurationskosten in das Prunkstück investiert; Sven Seemann, Geschäftsführer von Mirbach & Seeman aus Schenefeld, würde es liebend gern für 190000 Euro dem US-Komiker und Talkmaster Jay Leno andienen. „Aber an den muss man erstmal rankommen.“

Das sind die Bilder zu den Klassikertagen in Neumünster.

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Der angekündigte Muskelprotz-Porsche 997 GT 2, der mit 650 PS das stärkste Stück der Sonderausstellung Renn- und Rallyeautomobile sein sollte, war in Hockenheim statt in Neumünster zu sehen. Aber Schau-Organisator Michael Bremer hatte als Ersatz einen 996 GT 3 RS zu bieten: Das anno 2000 gebaute, immer noch 440 PS starke Stück steuert ein Privatier aus Süderlügum über Rennpiste und Landstraße.

Wer sportlich-bequem sitzen möchte, war bei Bodo Schäper aus Herdecke/Ruhr richtig: Er hat sich auf Accessoires wie rollende Bürostühle im Porsche-Design der 60er- bis 80er-Jahre spezialisiert, das Stück zu 1500 Euro. Schäper vermisste in Neumünster Publikum aus dem Ausland. Seeman indes war zufrieden: „Zwei bis drei Kunden haben sich sehr, sehr für hochkarätige Autos interessiert. Es wird Nachgespräche geben.“

An der Justis-von-Liebing-Straße schlägt gleich der neue Alltag zu. Die Holstenhalle 5 wird ab Montag sofort umgebaut: Bestuhlung, Bühne, Technik und Gastronomie für eine Betriebsversammlung mit 3500 Teilnehmern eines großen Dienstleisters müssen rein. Und dann steht die Nordbau an. „Der Zeitplan ist eng, aber genau so muss es sein. Dann läuft das Geschäft“, sagt Iwersen.

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