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Neubau für barrierefreies WC?

Einfelder See Neubau für barrierefreies WC?

Abbruch des WC-Häuschens neben der DLRG und Neubau einer zentralen barrierefreien Sanitärstation für 172000 Euro: Diese Lösung schlägt die Bauverwaltung in der seit Monaten diskutierten Frage für eine behindertengerechte Toilette am Einfelder See vor.

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Wird das alte Sanitär-Häuschen neben der DLRG abgerissen und durch eine winterfeste, behindertengerechte WC-Anlage ersetzt?

Quelle: Gunda Meyer

Neumünster. Da keines der drei in die Jahre gekommenen WC-Häuschen am Seestrand bisher die Belange von See-Besuchern mit Behinderung berücksichtigt, waren Einfelds Stadtteilvorsteher Sven Radestock und Neumünsters Behindertenbeauftragter Hartmut Florian mit dem Zollstock vor Ort unterwegs gewesen. Ihr Fazit: Zumindest das Häuschen in DLRG-Nähe müsste umrüstbar sein. Angesichts der Kosten dafür hatte der Bau- und Planungsausschuss der Verwaltung einen neuen Prüfauftrag mit der Auflage einer „wirtschaftlicher Lösung“ erteilt.

 Die Verwaltung schlägt dem am Donnerstagabend tagenden Fachausschuss jetzt drei Varianten vor. Variante 1 ist eine Sanierung besagter Anlage mit relativ einfachen Standards, die 73500 Euro kostet. Variante 2 geht von Abbruch und Neubau aus mit drei Urinalen, zwei WC-Anlagen für Herren, vier WC-Anlagen für Damen und einem behindertengerechten WC plus Nebenraum aus.

 Das Gebäude wird massiv einschalig gemauert, erhält ein einfaches Bitumen gedecktes Holz-Satteldach und ist ebenfalls nicht für eine Winternutzung vorgesehen. Kosten: 121000 Euro. Die Variante 3 für 172000 Euro unterscheidet sich durch eine Raumheizung, die die Innentemperatur frostfrei (etwa 5 Grad) hält. Also wäre eine Nutzung auch im Winter möglich.

 „Dafür muss eine zusätzliche Außendämmung und eine Anlage zur mechanischen Be- und Entlüftung aller Räume installiert werden“, erläutert Bernhard Heitker, Arbeitsgruppenleiter Hochbau. Die Beheizung soll über Flüssiggas erfolgen. Fensteröffnungen sind auch in dieser Ausführung nicht vorgesehen. Die Beleuchtung der Räume soll durch Deckenlampen sichergestellt werden, die über Präsenzmelder gesteuert werden.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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