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Weitere 27 Millionen Euro vom Land

Friedrich-Ebert-Krankenhaus Weitere 27 Millionen Euro vom Land

Für den zweiten Bauabschnitt von Neumünsters Friedrich-Ebert-Krankenhauses hat das Land eine zusätzliche Förderung in Höhe von 27 Millionen Euro zugesagt. 13 Millionen Euro für das Projekt, dessen Gesamtkosten auf 78 Millionen Euro angesetzt sind, muss das Krankenhaus per Kredit finanzieren.

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Im Februar 2017 soll Baubeginn für den zweiten Bauabschnitt am Friedrich-Ebert-Krankenhaus sein. Der Eingangsbereich rückt dann rund 70 Meter von der Friesenstraße weg. Fertig sollen die Neubauten 2020 sein.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Diese Zahlen, die der Vorsitzende Gerd Kühl am Dienstagabend im Hauptausschuss genannt hatte, bestätigte FEK-Geschäftsführer Alfred von Dollen am Mittwoch auf Anfrage. „Wir warten allerdings noch auf den offiziellen Bewilligungsbescheid des Ministeriums, der für Mitte Mai angekündigt ist“, erklärte von Dollen.

 Bereits 2006/2007 war eine Zusage des Landes über Fördermittel in Höhe von 38,3 Millionen erfolgt. Dann hatten sich die Kosten für den 2. Abschnitt des Krankenhausneu- und -erweiterungsbaus immens verteuert, was nicht zuletzt an zwei zusätzlichen Stationen wegen gestiegener Patientenzahlen und einer rasanten Baukostenindex-Steigerung lag.

 Dass das gute Verhandlungsergebnis über die zweite „Tranche“ des Landes nicht zuletzt Verdienst des parteilosen Aufsichtsratsvorsitzendes Matthias Lau gewesen war, von dem sich die CDU, wie berichtet, nun doch nicht zugunsten ihres Ratsherrn Klaus Grassau trennen will, betonte SPD-Ratsherr Arno Jahner noch einmal.

 Vor der Wahl von Hauke Hahn als Nachfolger von Hans-Joachim Hirsch in den Aufsichtsrat gab der CDU-Ratsherr zunächst eine „halbpersönliche Erklärung“ ab. Er distanzierte sich ausdrücklich von dem Gerücht, er solle „scharf“ auf den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden und damit Anlass für die Diskussion um die Personalie Lau gewesen sein. „Ich bin gebeten worden, und ich bin bereit, für die CDU-Fraktion zu kandidieren. Mir wäre allerdings eine andere Lösung lieber gewesen“, stellte Hahn klar, der auch im Aufsichtsrat der Stadtwerke sitzt.

 „Das ehrt Sie“, sagte SPD-Ratsherr Volker Andresen, der außerdem kommentierte: „Es ist gut, dass die CDU die andere Personalie jetzt so gelöst hat.“ Besagtes Gerücht hätte sich übrigens nicht bis zur SPD herumgesprochen. „Bis zu uns ist es auch nicht vorgedrungen“, setzte Esther Hartmann vom BfB nach; Reinhard Ruge bestätigte Gleiches für die FDP.

 Auf Bitte von Jahner verließ Hahn während der Abstimmung im Hauptausschuss den Tagungsraum. Anschließend gratulierte der Ausschussvorsitzende Gerd Kühl Hauke Hahn zu dessen einstimmiger Wahl. „Ich wünsche Ihnen eine glückliche Hand bei der ehrenvollen Aufgabe, den Landeszuschuss in Höhe von 27 Millionen Euro zu verwalten und auch beim Besorgen eines Kredites für die noch fehlenden 13 Millionen Euro.“

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