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Wohnschule für junge Behinderte

Verein Lichtblick Wohnschule für junge Behinderte

Junge Menschen mit Behinderung wollen immer öfter den Schritt in die eigenen vier Wände wagen. Wie sich das anfühlt, was alles dazu gehört, können sie jetzt in Neumünster ausprobieren: Im Januar öffnet die Wohnschule, die der Verein Lichtblick im Mühlenhof 24 einrichtet.

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Klaus Exner in dem behindertengerecht ausgestattetem Bad, das im Mühlenhof 24 schon existiert. Die für Rollstühle angepasste Küche wird im Dezember eingebaut.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Es geht um Wäschewaschen und Kochen, um Hygiene, auch um Beziehungen und Konfliktbewältigung. Außerdem ums Putzen oder Freunde einladen, um selbstständige Gänge zu Behörden und zur Sparkasse, ebenso um erste Hilfe im Notfall oder Alarmierung eines Krankenwagens. Das alles wird in einem Halbjahres-Kurs in Seminaren, die an mehreren Wochentagen über zwei bis drei Stunden laufen, in Gruppen von vier bis sechs Leuten geübt. „Mitmachen können Teilnehmer von 17 bis 35 Jahren, auch mit Schwerst- oder Mehrfachbehinderung“, erklärt Heilerziehungspflegerin Rabea Möller, die das dreiköpfige Betreuer-Team leitet.

 Ermöglicht hat das Projekt die Aktion Mensch mit der Zusage, 70 Prozent der Kosten, die für drei Jahre auf 206700 Euro veranschlagt sind, zu übernehmen.

 Für die Seminare gibt es verschiedene Finanzierungsmodelle. Je nach Anspruchsvoraussetzung können auch Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden; der Fachdienst Soziale Hilfen der Stadt sitzt mit im Boot.

 Kontakt: www.lichtblick-neumuenster.de oder Tel. 04321/9015381

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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