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„Inklusion inklusive“ bei Gerisch

Neue Ausstellung „Inklusion inklusive“ bei Gerisch

Dem künstlerischen Nachwuchs gibt die Gerisch Stiftung in ihrer Sommer-Ausstellung erneut eine Chance: Unter dem Motto Inklusion inklusive zeigen 14 Studenten Dreidimensionales jeglicher Art im Skulpturenpark in Neumünster.

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Johanna Bank (von links mit Yang Wand, Astrid Wriedt und Alexander Krieg) hat die Blümchendecke "Ikea 802.054.13" mit Blumen und Kieselsteinen nachempfunden.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Nach den Hochschulen Muthesius in Kiel und für Angewandte Kunst in Wien beschert nun die Hochschule der Künste im Sozialen Ottersberg das dritte junge Partner-Team, das Kunst in den sozialen Kontext stellt.

 „Mit unseren künstlerischen Arbeiten möchten wir aufzeigen, dass Kunst nicht in einer parallelen Gesellschaft existiert. Mit Hilfe von Irritation und Intervention lenken wir die Wahrnehmung darauf, dass die zeitgenössische Kunst schon im Alltag existiert“, heißt es in einem Vorwort der Klasse von Prof. Michael Dörner.

 Der ist als 15ter mit von der Partie in der Ausstellungsrunde: Damit es von der Zahl her auch exakt passt zum 15. Geburtstag der Stiftung. Dörner fängt („Als Lehrer muss man den Überblick behalten“) mit seinem Beitrag per Drohnen-Kamera alles von oben ein.

 Was ihre Materialien angeht, sind die Studenten für die Visite bei Gerisch durchaus im Alltag fündig geworden. Um einen chinesischen Ficus mit Schriftzeichen aus Holz aus dem Baumarkt hat Yang Wang den Park bereichert. Johanna Bank nahm sich das Produkt „Ikea 802.054.13“ zum Vorbild, um die „Decke“ aus weißem Kiesel und Blumen in den Rasen zu pflanzen.

 Ob Inklusion (Eingliederung) auch beim Zugang zur Kunst immer greift, oder es nicht doch ein Drinnen und Draußen gibt, symbolisiert ein weißes Gartentor (ohne Weg) mitten auf grünem Rasen. Johanna Bank hat draußen installiert, was eigentlich nach Innen gehört – und einen historischen Heizkörper aus der Villa Wachholtz zur Hälfte im Garten eingegraben.

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