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SPD will Sportgelände erhalten

Olympia Neumünster SPD will Sportgelände erhalten

Der Sportausschuss hat am Donnerstagabend grünes Licht für den Bestand der Olmypia-Sportanlagen in Stadtwald-Nähe anstelle von Wohnbebauung gegeben und auch für die Freigabe von 645000 Euro für einen Kunstrasenplatz und Flutlichtanlage im städtischen Stadion gleich daneben.

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Die Anlagen sind zu groß geworden für den schrumpfenden MTSV Olympia: Die Weitsprunggrube im Vordergrund steht für den Zustand eines großen Teils des Areals.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Volker Gerecke, 2. MTSV-Vorsitzender, reagierte tags drauf relativ nüchtern. „Wir müssen abwarten, was bei den Gebäudegutachten und den Verhandlungen mit dem VfR und dem FC Torpedo über eine Mitnutzung unseres Geländes herauskommt. Und wir müssen sehen, ob wir es uns finanziell leisten können, auf dem Gelände zu bleiben, und was letztlich die Ratsversammlung sagt.“ Zwar habe der Verein seine Schulden „durch rigiden Sparkurs, clevere Umschuldung und zinslose Mitgliederdarlehen“, so Gerecke, von 270000 auf 62000 Euro drücken können, aber der 1984 noch stolze 3000 Mitglieder starke Verein ist auf eine Zahl von 537 geschrumpft.

 Gleich groß geblieben sind dagegen die Anlagen: Deshalb hatte Neumünsters Sportstättenkonzept Stilllegung der Anlage und Olympia-Verhandlungen mit dem PSV und Gut Heil zur Mitnutzung derer Anlagen vorgesehen. Dagegen war eine Mitgliederversammlung Sturm gelaufen. Den Änderungsantrag zum Sportstättenkonzept brachte am Donnerstag im Ausschuss dessen Vorsitzender Bernd Delfs ein.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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