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SWN buddeln auf dem Großflecken

Ausbau der Fernwärme SWN buddeln auf dem Großflecken

Die Neumünsteraner müssen sich auf erneute Baustellen in der Innenstadt einstellen: In der Lütjenstraße steht die Kanalsanierung bevor, außerdem erreicht der Fernwärme-Versorgungs-Ausbau der Stadtwerke den Großflecken.

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Gesperrt wie jetzt am nördlichen Ende Höhe Kieler Brücke wird der Großflecken nach der Holstenköste Höhe Rathaus, wenn die Stadtwerke die Leitungen für Fernwärme in der Innenstadt verlegen. Die Straße bleibt allerdings befahrbar.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Letzteres soll unmittelbar nach dem Sommerfest Holstenköste losgehen, wie Fachdienstleiter Ralf-Josef Schnittker am Donnerstagabend im Bau- und Planungsausschuss ankündigte. Zunächst die gute Nachricht: „Die Hauptkanäle des Großfleckens sind in einem ordentlichen Zustand. Aber eine erhebliche Anzahl von Hausanschlüssen direkt vor den Gebäuden und damit auch vor den Geschäften muss saniert werden“, erklärte Schnittker.

 Deshalb haben die Tiefbauer sich mit den Stadtwerken abgestimmt, die die Leitungen für die neue Heizwasser-Versorgung jetzt auch im Zentrum in die Erde bringen wollen. Die SWN werden den Großflecken aus südlicher Richtung erschließen; die Haupttrasse wird nach seinen Angaben nicht im Bereich der Fahrbahn, sondern im Mittelbereich des Platzes liegen und soll bis zur Kieler Brücke geführt werden. „Darüber hinaus geben die räumlichen Möglichkeiten das nicht mehr her.“

 Der südliche Zugang zum Großflecken muss allerdings in Höhe Rathaus gesperrt werden, aber dann ist die (derzeit gesperrte) Befahrung aus Richtung Norden wieder möglich. Die SWN-Baustelle wird sich vom Rathaus bis zum Kreisel Höhe Am Klostergraben erstrecken. Die reine Bauzeit gab Schnittker mit zwei Monaten an.

 Für die Lütjenstraße steht das Zeitfenster noch nicht fest. In der kleinen, engen Fußgängerzone muss der Hauptkanal (Mischwasser) saniert werden. „Das kann im Inlinerverfahren erledigt werden, so dass größere Behinderungen nur an Anfang und Ende auftreten werden.“ Allerdings müsse auch eine große Anzahl von Hausanschlüssen saniert werden. „Und das möchten wir jetzt erledigen, um uns Luft zu verschaffen für künftige Baustellen in der Innenstadt.“

 Für die Lütjenstraße gebe es zwei Optionen: Die ersten wäre eine große und kompakte Baustelle; dann wäre die Straße jedoch lahm gelegt. „Deshalb möchten wir lieber länger bauen, den Straßenraum dabei aber weniger beeinträchtigen und bitten um Ihre Unterstützung bei dieser Argumentation“, appellierte der Fachdienstleiter an die Ausschussmitglieder.

 Die Haushaltsmittel stünden zur Verfügung, versicherte Schnittker, und gab den Hinweis: „Für den Mischwasserkanal greift die Beitragspflicht der Anlieger.“

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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