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Frankenstraße: Ausbau abgelehnt

Online-Petition endet Frankenstraße: Ausbau abgelehnt

Abgelehnt hat der Bau- und Vergabeausschuss Neumünsters die Erneuerungsplanung der Frankenstraße zwischen Störstraße und Haart. Die Online-Initiative zur Abschaffung von Anliegerbeteiligung beim Straßenbau hatte bis Freitagmittag exakt 19000 Befürworter gefunden.

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Andreas Gärtner mit der „Openpetition“ in Neumünsters Frankenstraße. Der geplante Ausbau samt Anliegerbeteiligung gab den Anstoß für seine Initiative.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Die Petition war Mitte September online gegangen, nachdem in der Frankenstraße die geplante Sanierung und der Ausbau im Teilstück zwischen Boostedter und Störstraße aufgrund der finanziellen Belastung gemäß Kommunalabgabengesetz (KAG) für die Anlieger für heftige Proteste gesorgt hatte.

 „Noch bis Freitag, 4. November, 18 Uhr, besteht die Möglichkeit, sich unter www.openpetition.de/!phmjd solidarisch zu erklären“, sagte Andreas Gärtner, ein Sprecher der Initiative Schleswig-Holstein. Am 9. November um 16 Uhr will die Interessengemeinschaft die Liste an Uli König, den Vorsitzenden des Petitionsausschusses im Kieler Landeshaus, übergeben. 13000 Stimmen sind nötig, um von den Landtagsabgeordneten eine persönliche Stellungnahme einfordern zu können.

 Den Ausbau des ersten Teilstücks der Straße hatte der Rat im September zurückgestellt. Gleichzeitig war die Frage aufgekommen, ob eine Erneuerung auf ganzer Länge der Frankenstraße sinnvoll wäre.

 Für Franka Dannheiser (SPD) stand fest: „So können wir gar nicht zustimmen. Wir fordern eine frühzeitige Anliegeranhörung. Dass die Straße grundhaft neu gemacht werden muss, steht außer Zweifel. Aber wir müssen die Anwohner mitnehmen.“

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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