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Eye-Catcher wird endlich fertig

Öffnung der Schleusau Eye-Catcher wird endlich fertig

Die Baustelle an der Schleusau-Öffnung in Höhe Museum Tuch + Technik hat sichtbare Fortschritte gemacht: Die Stahlbaukonstruktionsarbeiten sind abgeschlossen. „Die Fertigstellung erfolgt noch in diesem Jahr“, gab sich Ralf Schnittker, Fachbereichsleiter Tiefbau und Grünflächen, überzeugt.

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Rechts die alte Mauer aus dem Jahr 1882, links die neue aus Beton: Fachdienstleiter Ralf Schnittker auf dem neuen Gang, der 40 Meter lang fast in Wasserhöhe neben der Schleusau entlang führt.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Die verrohrte Au ist auf einer Länge von 40 Metern freigelegt. Auf der östlichen Seite, wo der längere Teil der historischen Feldsteinmauer erhalten blieb, zieht sich der helle Betonweg entlang. „Wenn das Gewässer wieder geöffnet ist, wird der Flussspiegel fast dieselbe Höhe haben“, erläuterte Schnittker. Auf der Westseite stützt eine hoch gezogene Sichtbetonmauer (quasi als Böschung) das Flussbett zum Schleusberg hin ab.

 Was noch fehlt, sind die Geländer auch an den beiden Zehn-Stufen-Treppen und die beiden Zugänge mit selbst schließenden Toren. „Kleinkinder kommen hier alleine nicht runter“, versprach Schnittker. Unter dem einen Bogen der aus dem Jahre 1882 datierenden Steinbrücke sind bereits die ersten „Fischborsten“ aus Polyethylen installiert, die den Au-Bewohnern den Aufstieg erleichtern sollen.

 Bei der leicht moderig wirkenden Flüssigkeit im Au-Bettchen handelt es sich übrigens um eine Verockerung: „Die bildet sich, wenn eisenhaltiges Grundwasser steht“, kommentierte Schnittker. Die Bepflanzung der Grünanlage auf der Museums-Seite wird sich eventuell (je nach Witterung) ins nächste Frühjahr hinein ziehen.

 So wird allmählich gut, was lange genug gedauert hat. Für Verzögerung sorgten die Umplanung durch die Entdeckung der alten Mauer, Schadstoffbelastung der alten Halbschale, die die Au abdeckte, und ganz offenbar auch Koordinierungsschwierigkeiten zwischen Haupt- und Subunternehmen. Verteuert hat sich die Realisierung des städtebaulichen Eye-Catchers auch: um 200000 auf 1,1 Millionen Euro.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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