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Bei großen Einsätzen kommt die SEG

Neumünster Bei großen Einsätzen kommt die SEG

Schnell sind sie alle vom Rettungsdienst, doch es gibt eine Einheit mit ehrenamtlichen Einsatzkräften, die hat dieses Adjektiv im Namen: Die Schnelle Einsatzgruppe (SEG). Alarmiert wird sie bei Unfällen mit mehr als sieben Verletzten. In Neumünster erhielt die SEG nun einen neuen Einsatzwagen.

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Die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) hat einen neuen Gerätewagen bekommen. Die ehrenamtlichen Kräfte werden gerufen, sobald bei einem Einsatz mehr als sieben Verletzte behandelt werden müssen.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster.  Die SEG rückt an und baut schnell einen Behandlungsplatz auf, wo die weitere Versorgung der Patienten koordiniert wird. Einer ihrer drei Gerätewagen war in die Jahre gekommen und wurde nun im Alter von 21 ersetzt. Stadtrat Oliver Dörflinger übergab das Fahrzeug offiziell an die SEG. 121000 Euro kostet der Gerätewagen. Die Stadt geht in Vorleistung, bezahlt wird er aber von den Krankenkassen.

Sechs Einsatzkräfte können hier mitfahren. Insgesamt 16 gehören zur SEG, alle arbeiten ehrenamtlich – vom Kaufmann bis zur Krankenschwester, vom Maschinenbaumeister bis zum Angestellten aus dem öffentlichen Dienst. Laut Rettungsdienstgesetz bleiben ihnen 30 Minuten ab der Alarmierung, bis sie am Unglücksort eintreffen müssen.

Der Rettungsdienst ist jetzt auch mit zwei speziellen Versorgungsrucksäcken ausgerüstet, die nach Amokläufen oder Terrorangriffen zum Einsatz kommen. 13000 Euro kosten sie und sind mit besonderem medizinischen Equipment bestückt, um Schwerverletzte schnell zu behandeln. „Man weiß sich in guten Händen“, sagte Oliver Dörflinger, trotzdem hofft er, dass es möglichst wenige Einsätze gibt

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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