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Pseudo-Kreisel wird Kreuzung

Böcklersiedlung Pseudo-Kreisel wird Kreuzung

Die Tage des Pseudo-Kreisels in der Böcklersiedlung in Neumünster sind ganz offenbar gezählt. Einstimmig sprach sich der Stadtteilbeirat am Dienstagabend für den Umbau in eine vierzügige Kreuzung aus.

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Auf diese Nutzungsfläche, die sich aktuell wegen der Absperrung für die SWN-Fernwärmearbeiten ergibt, soll die Kreisel-Kreuzung in der Böcklersiedlung geschrumpft werden, damit eine übersichtliche Verkehrssituation geschaffen wird.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Und zwar ohne Schaffung zusätzlicher Parkplätze, lieber die Grünvariante, aber bitte kostengünstig“, gab das Gremium dem Verkehrsplaner Michael Köwer und Heiner Feilke vom Fachbereich Grünflächen mit auf den Weg.

 Die Diskussion um den Knotenpunkt, an dem Legien-, Stegerwald- und Pastor-Roesner-Straße zusammentreffen, hatte schon in den 1990er Jahren im Zuge von Verkehrsberuhigung und Anwohner-Protest gegen Schleich-Durchgangs-Verkehr für Zündstoff gesorgt. Denn über die Legienstraße ließ es sich vom Ring kommend durch „Böckeltown“ trefflich abkürzen in Richtung „Wasbeker“.

 Als Kompromiss entstand dann besagtes Rondell mit Grüninselchen in der Mitte und einer üppigen Markierung, die allerdings einigen Autofahrern unverständlich war. Zudem war die Verkehrsfläche dermaßen großzügig bemessen, dass Autofahrer bisweilen den Rundweg um das Inselchen mieden und aus Richtung Sudetenlandstraße kommend (entgegen der Fahrtrichtung) gleich nach links in die Stegerwaldstraße abkürzten.

 Zwei Varianten für eine neue Verkehrsführung lagen jetzt auf dem Tisch. Die erste mit veritablem Kreisverkehr stieß in dem Gremium nicht auf Begeisterung, auch wegen aufwändiger Fuß- und Radweglösung. Dann schon eher der Vorschlag des „Rückbaus“. Der sieht vor, dass die nordöstliche Kreiselfläche im Winkel von Legien- und Stegerwaldstraße einschließlich Mittelinsel „einkassiert“ wird und – mit Bordsteinkante eingefasst – zur Grünfläche mutiert. Auf der neuen Kreuzung soll „rechts vor links“ gelten.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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