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Nur ein Katzensprung entfernt

Ein Zuhause für Fundtiere Nur ein Katzensprung entfernt

Es war ein langer Weg, doch jetzt ist die Stadt am Ziel. Und dieses Ziel liegt nur einen Katzensprung von der Stadtgrenze entfernt. Mittwoch erklärte Oberbürgermeister Olaf Tauras, dass er sich entschieden hat, mit dem Tierheim Wasbek einen Vertrag über die Betreuung der Fundtiere abzuschließen.

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Bianca Schenk und Oberbürgermeister Olaf Tauras hängen das Schild "Tierheim Wasbek" an der Pforte des Krusenhofer Weges 111 auf.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster.  In den nächsten Tagen wird unterzeichnet, ausgehandelt ist bereits alles. „Eine gute Lösung für die Tiere“, sagte er. Der Container, der seit März in der Färberstraße steht, hat ausgedient. Ab 1. August finden die Tiere eine neue Heimat in den frisch renovierten Räumen am Krusenhofer Weg 111 in Wasbek.Fast wäre es vor zwei Wochen schon so weit gewesen. Da hatte Tauras die Selbstverwaltung informiert, die Politik dann aber Bedenken angemeldet. Es solle eine Lösung innerhalb der Stadtgrenzen noch einmal geprüft werden. Der Tierschutzverein Neumünster reichte daraufhin einen Antrag zum Betreiben eines Tierheims ein – allerdings unvollständig.

„Großer Sachverstand“, „großes Engagement“, „hohe Kompetenz“ – diese Worte fielen. Schließlich habe der Wasbeker Verein eine gute Unterstützung durch das Tierheim Uhlenkrog in Kiel und den Tierschutzverband im Hintergrund. Vorsitzende Bianca Schenk sah man die Freude an. „Wir können am 1. August die ersten Tiere aufnehmen", erklärte sie. Das ganze Team freue sich auf die Aufgabe, für die Fundtiere zuständig zu sein. Die Betriebserlaubnis hat der Kreis Rendsburg-Eckernförde zunächst für ein Jahr erteilt, so lange läuft auch der Vertrag mit der Stadt. „Eine Verlängerungsmöglichkeit besteht natürlich“, so Tauras.

60 Katzen und Kleintiere können aufgenommen werden, Hunde eine begrenzte Zeit von bis zu zwei Tagen. Hat sich bis dahin der Besitzer nicht gemeldet, werden sie nach Kiel gebracht. Bei Bedarf holt der Verein Tiere auch in der Stadt ab. Zahlen wird die Stadt als Sockelbetrag 30000 Euro, dazu vierteljährlich Pauschalen. „Wir rechnen mit einer Gesamtsumme von 60000 Euro jährlich“, so Tauras. Und es wird am Jahresende genau abgerechnet: 6,80 Euro kostet eine Katze pro Tag.

Der Tierschutzverein Wasbek hat jetzt Grund zu feiern: Am Sonntag, 30. Juli, findet eine Eröffnungsparty statt.

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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