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Weihnachtsbaum für den Großflecken

Neumünster Weihnachtsbaum für den Großflecken

Sie ist 13 Meter hoch, kegelförmig gewachsen und steht im Garten von Monika und Georg Theinert in Neumünster: Die große Fichte hat das Paar jetzt dem Citymanagement Neumünster für den Weihnachtsmarkt auf dem Großflecken angeboten. Im Rennen ist allerdings noch ein weiterer Baum.

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In der engeren Wahl: Citymanager Michael Keller (links) inspiziert die Fichte von Georg und Monika Theinert in ihrem Garten in der Gartenstadt. Er macht sich ein Bild, ob sie als zentrale Weihnachtstanne auf dem Großflecken geeignet ist.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Wenn ab dem 21. November der Weihnachtsmarkt mit seinem Glanz den Großflecken zu einem Magneten in Neumünsters Innenstadt werden lässt, wird traditionell eine große Tanne mitten auf dem Platz der absolute Hingucker sein. Monika und Georg Theinert aus dem Stadtteil Gartenstadt haben Citymanager Michael Keller eine 32 Jahre alte und majestätische Fichte aus ihrem Vorgarten angeboten.

 „Die ist wirklich prächtig“, meinte Michael Keller als er den schmucken Nadelbaum gestern inspizierte. Das Prachtexemplar ist rund 13 Meter hoch und zu allen Seiten schön kegelförmig gewachsen. „Die haben wir vor 32 Jahren als Weihnachtsbäumchen mit Wurzel in einem Pflanzentopf geschenkt bekommen“, berichteten die Theinerts. Sofort nach dem damaligen Weihnachtsfest haben sie das Bäumchen in ihren Vorgarten gepflanzt und sich selbst überlassen. „Obwohl wir sie nie gegossen haben, hat sie sich zu einer echten Schönheit entwickelt“, boten sie ihre Tanne Keller wie Sauerbier an.

 Dass das Ehepaar froh wäre, ihre Fichte endlich auf diesem Wege loszuwerden, hat einen praktischen Grund. Ihr Einfamilienhaus ist mit einer sogenannten Erdkollektor-Heizung ausgestattet. Dazu ist im Garten knapp unter der Grasnarbe ein dichter Teppich von Schläuchen verlegt worden. „Die Fichte spendet derart viel Schatten, dass sie damit die Leistung unserer Heizung einschränkt“, erklärten die Besitzer. Deshalb hatten sie mit dem Citymanager per E-Mail Kontakt aufgenommen und ihre Fichte als Weihnachtsbaum für den Großflecken angepriesen.

 Insgesamt acht Bäume seien ihm in diesem Jahr angeboten worden, berichtete Keller; der überwiegende Teil von Gartenbesitzern aus dem Neumünsteraner Umland. Die Fichte der Theinerts gehöre nach der Inspektion aller angebotenen Exemplare zu den beiden Favoriten, machte der Citymanager gestern dem Ehepaar Hoffnung. Noch besser wäre es, wenn der Baum eine Nordmanntanne wäre, schränkte Keller ein. Von der Höhe und dem gleichmäßigen Astwuchs sei sie aber auf jeden Fall geeignet. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist ebenfalls erfüllt. Da sie direkt an der Grundstücksgrenze zur Anwohnerstraße stehe, gebe es keine Probleme mit dem Abtransport: Ein Schwerlastkran kann von der Straße aus die Fichte problemlos an den Haken nehmen, bevor sie geschlagen und auf einen Tieflader mit Überbreite verladen und abtransportiert wird.

 Am kommenden Montag bekommen die Theinerts Bescheid, ob ihr Baum der Star auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt sein wird.

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