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Villen-Ensemble für Einfelder Seekamp

Wobau kauft Grundstück Villen-Ensemble für Einfelder Seekamp

Drei exklusive Villenkomplexe sollen im Jahr 2017 am Einfelder See auf dem Gelände des ehemaligen Kirchenkreisjugendheimes entstehen. Die Wobau Neumünster GmbH hat mit dem Entwurf der Hamburger Architektin Alexandra Czerner und dem Angebot von 1,2 Millionen Euro das strukturierte Bieterverfahren gewonnen.

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So sieht die Westansicht des Hauses Herbst aus, das von der Fassadengestaltung das "massivste" des Villenensembles am Seekamp werden wird.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Damit ist der Wettbewerbssieger auch zum Käufer erkoren worden“, kommentierte am Dienstag Wobau-Geschäftsführer Uwe Honsberg, dem die Stadt Neumünster die gute Neuigkeit offiziell erst tags zuvor zugestellt hatte. „Den Ausschlag bei dem Votum der Jury für das Dreiklang-Villen-Ensemble hat bestimmt die hervorragende Architektur gegeben“, ist Honsberg überzeugt. „Wir beweisen damit, dass wir uns auch im hochpreisigen Segment bewegen können.“

 Auf dem 6200 Quadratmeter großen Grundstück werden drei Einheiten entstehen. Auf dem größten Areal soll ein Gebäude mit acht Eigentumswohnungen entstehen. „Obwohl nur zweigeschossig wird es einen Aufzug geben, also barrierefrei und auch für die ältere Generation geeignet sein“, erklärte Honsberg, der eine ansprechende Außenfassade mit hochwertigem hellen Klinker und Designer-Objekten in Bad und Küche ankündigte.

 Auf den beiden anderen Baufeldern sollen klassische Doppelhäuser entstehen, die vor allem junge Familien ansprechen sollen. „Dort sind Arbeiten und Wohnen möglich; denkbar wäre eine Homeoffice-Nutzung“, sagte Honsberg. Als Ensemble sprechen die Häuser „Frühling“, „Sommer“ und „Herbst“ eine architektonische Sprache. Durch die Flachdächer wird eine optimale Raumnutzung erzielt. Zu den Eigentumswohnungen soll auch jeweils Gartennutzung möglich sein.

 Nachdem das Grundstück nach Auflösung des Erbbaurechtsvertrages mit dem Kirchenkreis an die Stadt gefallen war, hatte der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss besagtes strukturiertes Bieterverfahren eingeleitet. In dem setzte sich die städtische Tochter Wobau gegen insgesamt zehn Mitbieter durch. Sie hatte als einzige Entwürfe für alle drei Baufelder eingereicht. Ausschlaggebend waren die Kriterien Konzept, städtebauliche Einbindung und Preis gewesen.

 „Die Konzepte der Wobau sind gelungene Beispiele moderner Architektur. Die architektonische Sprache und die großen Fensterflächen bei gleichzeitig vertikaler Fassadenausrichtung wissen zu gefallen“, gab Stadtsprecher Stephan Beitz das offizielle Lob wieder. Auch seien die Gebäude unter den vorgegeben Höhengrenzen geblieben.

 Der größte Teil des Baumbestandes auf den Grundstücken wird erhalten bleiben. „Wir haben die Gebäude bewusst in die über Jahrzehnte natürlich gewachsene Begrünung geplant“, erklärte Honsberg. Vor dem Kaufvertrag müsse jetzt zunächst das Baurecht angestrebt werden. „Ob über Bauvoranfrage oder B-Plan wird sich zeigen. Deshalb der Baubeginn auch erst im kommenden Jahr.“ Die Pläne sind in der Bauverwaltung, Brachenfelder Straße 1-3 im Erdgeschoss einsehbar.

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Sabine Nitschke
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