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Mit Fairem Handel helfen

Auf dem Weg zur Fairtrade-Town Mit Fairem Handel helfen

Oberbürgermeister Olaf Tauras trinkt ihn schon: fair gehandelten Kaffee. Im Rathaus geht man mit gutem Beispiel voran. Schon im nächsten Jahr soll Neumünster den Titel Fairtrade-Town bekommen. Ein paar Kriterien müssen noch erfüllt werden, aber alle Beteiligten sind optimistisch.

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Setzen auf fairen Handel: Silke Leng (von links), Oberbürgermeister Olaf Tauras und Uta Rautenstrauch.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Fairer Handel liegt im Trend. Der Weltladen in der Holstenstraße 4 macht es erfolgreich vor. Vorsitzende Silke Leng berichtet von einem „passablen Weihnachtsgeschäft“ und freut sich über eine große Zahl von Stammkunden. Das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen aber auch soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen wächst. Auf diesen Zug will jetzt die Stadt aufspringen, an Bord sind in Schleswig-Holstein bereits 14 Kommunen, die sich Fairtrade-Town nennen dürfen.

 Uta Rautenstrauch aus dem Fachdienst Stadtplanung und Stadtentwicklung kennt die Anforderungen für diesen Titel. Am 25. Januar wird eine Steuerungsgruppe gegründet, die die Aktivitäten koordiniert. Und dann müssen Geschäfte, Cafés, Restaurants, Hotels überzeugt werden, mindestens zwei Produkte aus Fairem Handel anzubieten. Eine Schule, ein Verein und eine Kirche gehören mit ins Boot, sie sollen faire Produkte verwenden und Bildungsarbeit machen.

 Im Mai zum Weltladentag, allerspätestens aber zur Fairen Woche im September will Neumünster es geschafft haben und das Banner „Wir sind Fairtrade-Kommune“ aufhängen und für den Fairen Handel werben. „Auf die Ungerechtigkeiten im globalen Handel muss aufmerksam gemacht werden“, sagt Oberbürgermeister Tauras. Die Leute müssen sensibilisiert werden, Alternativen angeboten bekommen.

 „Irgendwo muss man ja anfangen“, sagt auch Uta Rautenstrauch. Sie informierte gestern zusammen mit Silke Leng und einem großen Helferteam im Bürgerhaus des Weihnachtsmarktes auf dem Großflecken über das Thema. Wer weitere Informationen möchte, kann sich telefonisch (942-2644) oder per E-Mail (uta.rautenstrauch@neumuenster.de) an sie wenden.

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