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Pferdekoppel soll Bauland werden

Neumünster Pferdekoppel soll Bauland werden

Der Bebauungsplan 173, der an der Schnittstelle von Faldera und Böcklersiedlung-Bugenhagen Platz für rund 50 neue Baugrundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser schaffen soll, ist nach dem Aufstellungsbeschluss im Bauausschuss nun auch auf den Beifall der beiden Stadtteilbeiräte gestoßen.

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Wo jetzt noch Pferde weiden, sollen zwischen Wasbeker Straße und Fritz-Klatt-Straße an der Schnittstelle von Faldera und Böcklersiedlung-Bugenhagen rund 50 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser ausgewiesen werden.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Kein Wunder, denn dieses Erschließungsvorhaben würde eine sinnvolle Fortsetzung der in den 90er Jahren begonnenen Wohnbebauung nördlich des Wernershagener Weges bedeuten. Etwa 3,5 Hektar ist das Gelände groß, das zwischen Wasbeker Straße, Fritz-Klatt-Straße und den beiden Kleingartenkolonien Heinrich Förster und Glückauf liegt. Derzeit wird das Areal, das ein privater Investor aus Itzehoe erworben hat und vermarkten will, noch überwiegend als Pferdekoppel genutzt.

 Nicht zuletzt die große Nachfrage nach Baugrundstücken in Neumünster hatte die Stadtplanung bewogen, den „B 173“ in Angriff zu nehmen: „Derzeit existiert eine Warteliste mit rund 100 Bauwilligen“ erklärte Stadtplaner Bernd Heilmann. Der ist überzeugt davon, dass die schnelle Anbindung an die A7 und die Nahversorgung mit dem Freesencenter und Lidl auf der gegenüberliegenden Seite der Wasbeker Straße die neuen Grundstücke attraktiv machen.

 Während die beiden Beiräte grundsätzliche Zustimmung signalisierten, stieß das Vorhaben bei einigen der rund 45 Zuhörer nicht auf grenzenlose Gegenliebe. SPD-Ratsherr Thorsten Klimm fand es zumindest „menschlich verständlich, wenn Kritik von Nachbarn kommt, die bislang die grüne Idylle von Pferdekoppel und Baumkulisse vor Augen haben“.

 Befürchtungen wurden auch von Anwohnern der Fritz-Klatt-Straße geäußert, über die eine Anbindung der neuen Grundstücke an die Wasbeker Straße angedacht ist. Sie haben Angst, dass die bisher ruhige Sackgasse als Schleichweg von der Wasbeker in Richtung Wernershagener Weg missbraucht werden könnte. Heilmann hielt dagegen: Die neue Straße solle gewunden durch das Baugebiet führen, was eine schnelle Fahrweise nicht erlaube. Attraktiver als Schleichweg würde die Strecke via Niebüller Straße/Schwarzer Weg bleiben.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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