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Kunstwettbewerb zum Thema „Zeit-Gewinn“

Ausschreibung läuft Kunstwettbewerb zum Thema „Zeit-Gewinn“

Zum Kunstflecken 2016 soll wieder ein Wettbewerb zu temporärer Kunst im öffentlichen Raum steigen. Entwürfe, welchen Genres auch immer, zum Thema „Zeit-Gewinn“ sind gefragt. Der Preisträger muss bei der Realisierung mit einen Finanzrahmen von 7500 Euro auskommen.

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Stellten den neuen Wettbewerb für Freie Kunst und seine Richtlinien vor: Sünne Höhn (von links) und Johanna Göb vom Kulturbüro und Museumschefin Astrid Frevert.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Medienkunst in der Alten Brauerei, Off-Kunst im Penny Temporary Art Club, Keramik & Comics, Symposien, Licht- und Maschinenkunst hat Neumünster zu den Kunst gewidmeten Flecken-Zeiten schon erlebt. „Um Bürgern und Besuchern die großen Bauarbeiten in der Innenstadt erträglicher zu machen, hatten wir vor zwei Jahren urbane Kunst auf einer Insel mitten im Teich“, erinnerte Sünne Höhn vom Kulturbüro an die Installation des Hamburgers Sven Kählert.

 „Diesmal darf sich der Wettbewerbs-Sieger im halböffentlichen Raum von Tuch + Technik ausbreiten, sogar bis in den öffentlichen Raum davor“, gab Museumsdirektorin Astrid Frevert preis. Auf das Thema sei man nicht zuletzt wegen des Schaltjahres 2016 gekommen: Wortspiele mit Schalten, Umschalten, einen-Tag-Zeit-gewinnen waren der rote Faden, an dem sich das Damen-Trio mit Kulturbüroleiterin Johanna Göb als dritte im Bunde zum Thema hangelte.

 „Wünschenswert wäre es, wenn es einen thematischen Bezug zur Stadtgeschichte gäbe“, sagte Göb. „Mit ihrer Ausstellung Hochregal-Lager, mit Exponaten des verschwundenen Stadtteils rund um die Sager-Fabrik, hat Kristin Grothe in die Vergangenheit und Gegenwart geblickt“, erinnerte Frevert. Diesmal wäre der Blick in die Zukunft denkbar: Was soll bleiben oder anders werden im urbanen Leben? „Es ist eine sehr offene Ausschreibung. Es kann bildnerisch oder technisch gearbeitet werden. Ausdrucksform, Wohnort oder Alter der Künstler spielen keine Rolle“, umschrieb Göb. Wichtig ist: Die Bewerbungen müssen bis zum 3. April 2016 bei Sünne Höhn eingegangen sein.

 Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth wird in der Jury auf jeden Fall sein Urteil abgeben als Ratsvorsitzender der Hermann und Karla Hinrichs Stiftung, die als Sponsor mit im Boot sitzt. Die Stadtgalerie Kiel wird einen Vertreter entsenden. Angefragt ist auch die Arthur-Boskamp-Stiftung in Hohenlockstedt.

 Auf die Ausschreibung aufmerksam gemacht werden die norddeutschen Hochschulen für Kunst und der Bundesverband Bildender Künstler Schleswig-Holstein. Vor zwei Jahren gab es Bewerbungen auch aus München und London. „Durch die Ausschreibungen für die Artists in Residence in der Stadttöpferei hat Neumünster sich international einen Namen gemacht“, stellte Göb fest.

 Kontakt per E-Mail an sünne.katrin.hoehn@neumuenster.de

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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