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Neumünsters Grundstücke sind gefragt

85 bis 160 Euro pro Quadratmeter Neumünsters Grundstücke sind gefragt

„Der Grundstücksmarkt hat eine gute Entwicklung genommen für Neumünster“, steht für Oberbürgermeister Olaf Tauras fest, nachdem der Gutachterausschuss den Grundstücksmarktbericht 2014 vorgelegt hat. Zwar wurden mit 634 beurkundeten Kaufverträgen 20 Prozent weniger abgeschlossen als im Jahr zuvor, aber mit fast 94 Millionen Euro dennoch ein um 808000 Euro höherer Umsatz erzielt.

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Abriss, um Platz für attraktive Neubebauung in Spitzenwohnlage zu schaffen: Das ist auf diesem Grundstück an der Klosterstraße kurz vor dem Brachenfelder Gehölz schon Fakt.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Die Ursache für den Rückgang bei den Käufen sieht Ausschussvorsitzender Roland Clausen in der Erhöhung der Grunderwerbssteuer von fünf auf 6,5 Prozent zum 1. Januar 2014. „In den letzten beiden Monaten des Vorjahres sind noch viele Kaufverträge geschlossen worden; den Vorteil wollten viele noch mitnehmen.“

 Für den individuellen Wohnungsbau wurden 32 Grundstücke (Vorjahr: 35) veräußert; der Flächenumsatz dafür betrug 2,17 Hektar bei einem Durchschnittspreis von 102 Euro pro Quadratmeter und und einer durchschnittlichen Grundstücksgröße von 676 Quadratmetern. In den Spitzenlagen wie Einfelder See sind die Preise von 2012 bis 2014 von 140 auf 160 Euro geklettert; für das Areal des ehemaligen Kirchenkreisjugendheims am Seekamp hat der Finanzausschuss unlängst sogar 220 Euro beschlossen.

 Eine ähnliche Steigerungsrate war auch für die noble Brachenfelder Gegend in Schwalenähe festzustellen. Vor allem in ausgereizten Spitzenlagen zeichnet sich ein neuer Trend ab: „Bebaute Grundstücke kaufen und dann Abbruch, um Platz für größeren Neubau nach eigenen Vorstellungen zu schaffen“, erklärte Schnittker. In den anderen Stadtteilen reicht die Preisspanne von 85 Euro in Stör über 105 in Gadeland und Wittorf bis zu 120 in Einfeld-Nord. Beim Besitzerwechsel von bebauten Einfamilienhausgrundstücken wurden insgesamt 38,6 Millionen umgesetzt.

 Unbebaute Gewerbeflächen wurden im vergangenen Jahr nur in einer Größenordnung von 0,5 Hektar veräußert, was einen Umsatz von 170000 Euro brachte. Die Preise pro Quadratmeter sind in zwei Jahren von 40 auf 45 Euro gestiegen, bei Flächen für Handel weisen die Richtwerte eine Steigerung von 60 auf 70 Euro aus. Größere Flächen stehen noch im Gewerbepark Eichhof und demnächst im Industriegebiet Süd am Donaubogen zur Verfügung.

 Alles in allem resümierte Schnittker: „Neumünster ist im Vergleich zu anderen kreisfreien Städten günstig, besonders für Wohnungsbau und Eigentumswohnungen. Und in Neumünster zu investieren, ist eine sichere Geldanlage.“sn

 Kontakt: Roland.Clausen@Neumuenster.de

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