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Kein Beschluss zum Famila-Neubau

Altes Stock-Guss-Gelände Kein Beschluss zum Famila-Neubau

Entscheidungen über die Ansiedlung eines großen Famila-Marktes auf dem ehemaligen Stock-Guss-Gelände an der Rendsburger Straße und eines Lebensmittelmarktes am früheren Standort des Baustoffhandels Wigger an der Kieler Straße hat der Bauausschuss von Neumünster am Donnerstag vertagt.

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Auf dem ehemaligen Stock-Guss-Gelände an der Rendsburger Straße möchte eine Firma einen großen Verbrauchermarkt plus Discounter und kleiner Mall errichten.

Quelle: Sven Detlefsen

Neumünster. An der Kieler Straße auf dem Gelände des Baustoffhandels Wigger will ein Hamburger Investor einen Lebensmittelvollsortimenter mit 2800 Quadratmeter Verkaufsfläche errichten. Die Verwaltung lehnt dies, wie berichtet, unter Bezug auf das Einzelhandelskonzept der Stadt ab. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vertagte den Antrag mehrheitlich. Die CDU schlug vor, für das Areal einen qualifizierten Bebauungsplan aufzustellen. „Das sollte nicht lange brach liegen“, meinte dazu Ausschussmitglied Helga Bühse (CDU).

 Vertagt wurde auch ein Antrag der Firma Famila, die auf dem knapp vier Hektar großen ehemaligen Stock-Guss-Gelände an der Rendsburger Straße einen Verbrauchermarkt mit 4500 Quadratmetern Verkaufsfläche und zusätzlichen Shops in einer Mall sowie einen Discounter errichten möchte. Die Verwaltung hatte in ihrer Vorlage die Ablehnung des Antrags empfohlen. In der Sitzung teilte Oberbürgermeister Olaf Tauras allerdings mit, dass das Unternehmen Gesprächsbedarf mit den Ratsfraktionen signalisiert habe. Durch die Vertagungen ist der Ausgang der beiden Ansiedlungswünsche für die Kieler und die Rendsburger Straße offen. Der Planungsausschuss war endgültig entscheidendes Gremium und hätte die Pläne bereits beerdigen können.

 Die Stadtplanung hatte ihre Ablehnung mit dem bestehenden Einzelhandels- und Zentrenkonzept begründet. Dieses Konzept war die Bedingung der Landesplanung, um Handelsschwergewichte wie das Designer Outlet Center an der Südumgehung und die Holsten-Galerie überhaupt zu erlauben. Die jetzt in Frage stehenden Flächen sind in dem Konzept allerdings nicht als Standorte für großflächigen Einzelhandel ausgewiesen.

 Beim Bebauungsplan Mühlenstraße/Burggartenstraße in Wittorf tat sich der Ausschuss leichter. Hier geht es um die Erweiterung eines alteingesessenen Edeka-Marktes. Obwohl die dort angestrebte Verkaufsfläche von 1800 Quadratmetern die Vorgaben des Einzelhandelskonzepts um 300 Quadratmeter übersteigt, empfahl die Verwaltung die Zulassung, weil städtebaulich keine negativen Auswirkungen zu befürchten seien. Es handele sich um ein bestehendes Nahversorgungszentrum im Stadtteil, dass durch die Planung dauerhaft gestärkt und gesichert werden sollte. Der Ausschuss beschloss einstimmig, den B-Plan-Entwurf jetzt öffentlich auszulegen.

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Ein Artikel von
Sven Detlefsen
Ressortleiter Holsteiner Zeitung

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