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Die Zelte werden hochgezogen

NordBau Holstenhallen Die Zelte werden hochgezogen

Die 60. Auflage der Baumesse NordBau wirft ihre Schatten voraus. Die Halle 8 wurde am Montag als fünfter von insgesamt 13 Zeltbauten hochgezogen. Weitere Zelte für einzelne Aussteller werden nach der Oldtimer-Veranstaltung am kommenden Wochenende aufgebaut, bevor ab 3. September die Aussteller das Gelände beziehen.

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Mit einem Kran werden die einzelnen Stahlträger-Abschnitte hochgezogen und befestigt.

Quelle: Gunda Meyer

Neumünster. Die Halle 8 ist die größte Messehalle, die auf dem Gelände errichtet wird. Dort halten während der NordBau vom 9. bis 13. September die dänische Gemeinschaftsschau sowie Stände rund um das Thema Fenster, Balkone, Wintergärten, aber auch Berufsbekleidung und Arbeitsschutz Einzug. „Knapp drei Tage brauchen wir zum Aufbau“, erklärt Dieter Treffer, Projektleiter vom Zeltbauer De Boer.

Zunächst wird das Fußboden-Grundgerüst mitsamt der Bodenplatten verlegt. Danach werden die Aluminium-Profile liegend zu einem Gerüst zusammengefügt. Die einzelnen Metallelemente werden dann von einem mobilen Kran, der sich innerhalb weniger Minuten selbst aufbaut und eine Traglast von zwei Tonnen hat, hochgezogen und befestigt.

Wegfliegen kann diese Konstruktion nicht so schnell: „Die Halle ist für die im Binnenland stärkste Windlastzone vier gerüstet“, so Treffer. Abschließend werden die Dachplanen hydraulisch aufgezogen und Restarbeiten erledigt.

Bereits in den vergangenen Tagen wurden in diesem Verfahren unter anderem ein Gastronomiezelt sowie die Halle 7 aufgestellt. Am Ende stehen 11500 Quadratmeter Zeltfläche auf dem Gelände. Wie groß die Hallen werden, entscheidet sich jedes Jahr neu, je nachdem wie viele Aussteller kommen. „Mehr geht nicht“, erklärt Messeleiter Wolfgerd Jansch mit Blick auf die diesjährige Größe der Aussteller-Zelte. Insgesamt 846 Aussteller aus 17 Nationen werden erwartet.

Auch bei den Besucherzahlen ist Jansch optimistisch und rechnet, wie jedes Jahr, mit 60000 bis 70000 Menschen – und das trotz der Baustellensituation, die die A 7 derzeit zu einem Nadelöhr macht. „Die Asphaltierungsarbeiten an der Abfahrt Neumünster-Nord sollen bis zur Messe abgeschlossen sein, sodass dort in beide Richtungen zweispurig gefahren werden kann“, so der Messeleiter, „Außerdem: Wer zur NordBau will, der kommt. Das haben die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt.“

Straßenbau ist auch ein Thema auf der NordBau. Für Häuslebauer werden außerdem mit einer 360-Grad-Glasdusche, Stoffen, aus denen Farbe heraus gerieben werden kann, oder dem Smart-Home-Konzept einige Neuheiten geboten. „Es wird zudem Weltpremieren von Baumaschinen-Modellen geben. Welche genau das sind, bleibt noch geheim“, so Jansch.

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