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Kommt nächstes Jahr ein Dach für die Eisbahn?

Nur noch Wasser Kommt nächstes Jahr ein Dach für die Eisbahn?

In der 14-jährigen Geschichte des Firmeneisstockschießens hat es das noch nicht gegeben: Der Wanderpokal kann nicht wie geplant zum Abschluss der Eissaison am Mittwochabend überreicht werden. Der Dauerregen machte den Finalisten und der PSV-Eisstocksparte am Montag einen Strich durch die Rechnung.

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Auch am Dienstag stand Wasser auf der Eisbahn. Der PSV würde eine Überdachung, die viele andere Eisbahnen im Land bereit haben, befürworten.

Quelle: Frank Scheer

Neumünster. „Auf der Eisbahn war ein regulärer Ablauf nicht mehr möglich, außerdem war die Unfallgefahr hoch“, begründete Werner Haut vom PSV die Absage nach der ersten Runde im Halbfinale – die vier beteiligten Mannschaften stimmten ihm zu. Sein Wunsch nach dieser bedauerlichen Absage: eine Überdachung, mit der viele andere Eisbahnen im Land bereits ausgestattet sind.

Pünktlich gegen 19 Uhr zum Einschießen für das erste Halbfinale, in dem die Teams von JEGA, Crash-Test-Dummis, 1. KSC und Eisstrategen aufeinandertrafen, hatte der Regen begonnen. Binnen kurzer Zeit stand das Wasser auf dem Eis zentimeterhoch. „Wasserstockschießen ist das“, sagte schmunzelnd ein Zuschauer. Dem Zufall war Tür und Tor geöffnet. Werner Haut, der das Finale kommentierte, sprach in seinen Kommentaren gar von Bugwellen. Nach der ersten Partie bat er alle vier Teamsprecher zu sich und brach nach deren Zustimmung das Finale ab. „Zurecht“, urteilte Ove Fallesen von der Firma JEGA: „Auf dem Wasser ging gar nichts mehr.“

Wunsch nach Überdachung wird laut

Für Haut war die Absage der Anlass, wieder den Wunsch nach einer Überdachung für die Eisbahn zu äußern. „Letztes Jahr fiel die Siegerehrung auf dem Eis aus, weil da das Wasser hoch stand. Diesmal fiel das Finale aus.“ Aus seiner Sicht würde sich ein Dach auch für die Betreiber rechnen, weil mehr Schlittschuhfahrer auch bei schlechtem Wetter kämen. Auch Bernd Lohse, Vorsitzender des PSV, der eigentlich in der zweiten Halbfinalrunde mit dem PSV-Vorstand gegen die Negenharrier Eiskatzen, die Old Masters und dem Vorjahressieger Vollstrecker aufs Eis sollte, würde eine Überdachung befürworten.

„Was überhaupt nicht infrage kommt, ist ein Zelt wie in Kiel. Das zerstört die Atmosphäre“, betonte Stephan Beitz, Sprecher der Stadt. Er verriet aber, dass man an einer Lösung arbeite. Details wollte er noch nicht nennen, weil er mit der Bauaufsicht einiges abzuklären habe – Rettungswege und andere Sicherheitsaspekte. Und: „Das Ganze kostet 6000 Euro und müsste von Sponsoren finanziert werden.“ Dass nun auch die Siegerehrung als einer der Höhepunkte ausfällt, sei bedauerlich. „Aber die Sicherheit geht vor.“ Die Beschicker des Weihnachtsmarktes, die an den Kosten für die Eisbahn beteiligt sind, sind offen für Gespräche. Bauchschmerzen haben sie aber wegen der Mehrkosten und einer Veränderung des Marktes.

Da noch keine Wetterbesserung angesagt ist, soll die Finalrunde im Januar auf der Asphaltbahn des PSV in der Stettiner Straße neu gespielt werden. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

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