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OP zieht in den Neubau

Friedrich-Ebert-Krankenhaus OP zieht in den Neubau

Umzug bedeutet immer geordnetes Chaos, ob nun ein Privathaushalt oder ein ganzer Operationsbereich auf die Reise geht, wie seit Freitag und noch bis Montagabend im Friedrich-Ebert-Krankenhaus.

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Die Oberärzte Dr. Henning Dietl und Dr. Michael Stark machen sicch im OP der Unfallchirurgie vertraut mit der neuen Arthroskopie-Videotechnik.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Auch im FEK freuten sich Dr. Jochen Hansen, Chef der Anästhesiologie und operativen Intensivmedizin, OP-Koordinator Uwe Goetzke und Umzugskoordinator Andreas Driendl über jedes Stück, das nicht mit muss. Denn im neuen OP mit elf „Sälen“ warteten außer dem neuen Hybrid-OP schon die neuen Tische: zwei durchleuchtbare mit Karbon-Platte, elf multifunktionell einstellbare und zwei für spezielle Seitenlagerung. Alle mit einer doppelt so dicken Polsterung versehen wie früher.

 Aber „mit müssen“ dennoch jede Menge Röntgen- und Beatmungsgeräte und das Warenlager für den Sterilbereich, allein 700 Container(-chen) mit chirurgischem Instrumentarium im Wert zwischen 8000 und 25000 Euro, die komplette Sonographie und sogenanntes Verbrauchsgut vom OP-Kittel bis zum Tupfer. „Die Kaffeemaschine nicht zu vergessen“, grinst Hansen.

 Im Neubau sortiert Svenja Großjohann Schachteln voller Hüft-Köpfe ein. Dr. Henning Dietl und Dr. Michael Stark machen sich mit der Arthroskopie-Video-Technik vertraut. Die letzten von 1600 technischen Einweisungen laufen noch bis Montagabend. Hansen erklärt begeistert die externe sterile Vorbereitungszone für die Bestückung der Instrumententische: „Das wurde früher alles im OP gemacht, was natürlich Zeit gekostet hat.“

 Am Dienstag um 7.30 Uhr beginnt die erste Schicht im Neubau-OP. Während des Umzugs bleibt der alte OP-Trakt für Notfalleingriffe betriebsfähig. „Und auch noch für weitere vier Wochen die gesamte Lüftung dort in Funktion für den Fall, dass im Neubau irgendwelche Probleme auftreten.“ Dann steht endgültig der Abschied vom „alten OP“ aus dem Jahre 1977 an: nach rund 5000 Eingriffen mit insgesamt 230000 Stunden.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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