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Wer will, kann schon „Brief“ wählen

OB-Wahl in Neumünster Wer will, kann schon „Brief“ wählen

Wer jetzt schon weiß, bei welchem der vier Oberbürgermeister-Kandidaten er sein Kreuz machen will, kann ab sofort von der Briefwahl Gebrauch machen. Die Briefwahl-Ausgabestelle ist in der zweiten Etage des Neuen Rathauses in Raum 2.5 eingerichtet.

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Für die Briefwahl wird zunächst ein Kreuz auf dem Stimmzettel gemacht, den Katja Koß (links) zeigt. Der wandert dann in den roten Umschlag, den Neele Knäpper hält.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. In dem Büro arbeiten die beiden Azubis Neele Knäpper (23) und Katja Voß (19), die einmal Verwaltungsfachangestellte werden sollen und schon jetzt „jede Menge“ Erfahrung im Wahlbüro-Dienst haben. „Bei der EU-Wahl mit dem kilometerlangen Stimmzettel, dem Bürger-Entscheid und der jüngsten Bundestagswahl“, erläuterte Stadtsprecher Stephan Beitz.

 Hier können die Briefwahlunterlagen schriftlich angefordert werden. Den Antrag findet man auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarten, die allen Wahlberechtigten bis zum 19. April zugegangen sein sollten. Allerdings können die Wahlberechtigten auch gleich im Büro wählen, wenn sie die Karte und Personalausweis oder Pass dabei haben.

 „Der Stimmzettel wird dann in einen roten Umschlag gesteckt und wandert so in die Wahlurne“, erläutert Neumünsters Wahlmanager Volker Bernaschek. Bei der echten Briefwahl wird der Stimmzettel zu Hause erst blau eingetütet, der Umschlag verschlossen und dann zusammen mit dem Wahlschein in den roten Umschlag gesteckt. Bernaschek: „Das dient zur Wahrung des Wahlgeheimnisses.“

 Gut 64000 Bürger ab 16 Jahren dürfen für die OB-Wahl am 10. Mai ihre Stimme abgeben. Vier Kandidaten treten an: der parteilose Amtsinhaber Olaf Tauras, hinter dem CDU, Grüne und FDP stehen; die SPD-Kandidatin Elke Christina Roeder; der Einzelbewerber Sven Schmidt mit der Alternative für Deutschland im Rücken und NPD-Ratsmitglied Mark Michael Proch.

 Bei der vergangenen OB-Wahl verzeichneten Bernaschek und sein Team eine Wahlbeteiligung von 40,57 Prozent. „Die fiel damals allerdings auch mit der EU-Wahl zusammen“, kommentierte Bernaschek. Damals gab es zwei Kandidaten: Tauras und für die SPD Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth. Beitz mutmaßt: „Die Auswahl unter vier Kandidaten könnte mehr Leuten zur Wahlurne gehen lassen.“

Weitere Informationen: www.neumuenster.de

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
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