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Flammen als Zeichen des Glaubens

Ökumenisches Osterfeuer Flammen als Zeichen des Glaubens

Weithin sichtbar loderte am Sonntagabend das Ökumenische Osterfeuer auf dem Großflecken in Neumünster, zu dem vier Kirchengemeinden seit 21 Jahren einladen. Rund 300 Besucher feierten mit Liedern, Gebeten und einer Andacht das höchste christliche Fest und setzten so ein Zeichen ihres Glaubens.

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Meterhoch loderten auf dem Großflecken die Flammen beim traditionellen Osterfeuer der Neumünsteraner Innenstadtkirchen.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Die christlichen Pfadfinder aus Husberg und die Turmfalken von der Anschargemeinde hatten das Feuer vorbereitet. Erstmals war während der Veranstaltung der Platz für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. „Es ist zu befürchten, dass die Bekanntgabe des Ergebnisses des Bürgerreferendums in der Türkei für oder gegen eine Präsidialverfassung zu einem der bekannten hupenden Autokorsos unserer türkischen Mitbürger führen könnte, der das Ostfeuer massiv stören würde“, begründete eine Polizeibeamtin die Maßnahme.

"Laudate omnes gentes" – Mit diesem Lobpreisgesang zogen Prozessionen von den vier Kirchen Bonhoeffer, Vicelin, St. Maria-St. Vicelin und Anschar mit der jeweils neuen Osterkerze gen Feuerstelle. Dort angekommen, wurden die Kerzen auf Halter gesetzt, die die Sperrzone um das noch nicht entzündete Osterfeuer markierten. Musikalisch begleitet vom Posaunenchor aus Bokhorst, riefen Diakonin Constanze Oetting (Bonhoeffer), Kaplan Gabor Kant (St. Maria-St. Vicelin), Pastor Gerson Seiß (Vicelin) und Pastor Stefan Bemmé auf, das Osterfeuer symbolisch als Sieg des Lebens über den Tod und als Freudenfeuer zu betrachten.

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