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Offene Schleusau erst Ende 2016 fertig

Ein Jahr Verzögerung Offene Schleusau erst Ende 2016 fertig

Keine guten Nachrichten von der Baustelle Schleusau-Öffnung, die seit Monaten erneut ruht: Laut Bauverwaltung „könnten“ die Stahlbetonarbeiten bis Ende des zweiten und die Landschaftsbauarbeiten bis Mitte des vierten Quartals 2016 abgeschlossen werden.

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Die Offenlegung der Schleusau entwickelt sich zur Dauerbaustelle zwischen Museum Tuch und Technik und der Straße Schleusberg. Eigentlich sollte die Neugestaltung der Fläche bereits zur Eröffnung der Holsten-Galerie fertig sein.

Quelle: Sven Detlefsen

Neumünster. „Das bedeutet dann ein Jahr Bauverzug, eine tolle Leistung“, kommentierte SPD-Ratsfrau Franka Dannheiser nach Beantwortung ihrer Großen Anfrage im Bau- und Planungsausschuss am Donnerstagabend. Dass dieses Bauvorhaben sich „leider nicht auf der Zielgeraden“ bewegt, wie sie eingangs festgestellt hatte, stimmt nur zu genau.

 Die erste Verzögerung des Vorhabens ergab sich, als bei der Öffnung des Teilstücks der Schleusau in Höhe Museum Tuch + Technik ein Stück einer historischen Mauer entdeckt wurde. Dann wurden im und unter dem Betontrog der alten Verrohrung erhöhte Konzentrationen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) entdeckt. Anfang Juli gingen die Arbeiten unter Schutzauflagen weiter.

 Was im Bauausschuss nicht deutlich gesagt wurde: Ganz offenbar sorgen Koordinierungsschwierigkeiten zwischen dem von der Stadt beauftragten Hauptunternehmer und Subunternehmen für eine immer wieder ruhende Baustelle. Eigentlich hatte die Neugestaltung der Fläche zwischen Museum und Schleusberg bereits zur Eröffnung der Holsten-Galerie Mitte Oktober fertig sein sollen.

 Im März 2015 hatte Fachdienstleiter Ralf Schnittker dem Ausschuss eine Verteuerung der Baustelle um 200000 auf 1,1 Millionen Euro angekündigt. Dazu kommen noch 325000 Euro für die Gestaltung der Grünfläche. Am Donnerstag erklärte er auf Anfrage, dass es „Nachforderungen des Auftragnehmers“ gibt.

 Die Reparatur der Wehranlage und der Einbau sogenannter Fischborsten sind abgeschlossen. Die Baustelle soll für die Wintermonate „planmäßig eingestellt“ werden. „Man könnte in einem milden Winter die Stahlbetonarbeiten ausführen. Aber dann müsste die Stadt Bereitschaftskosten für den Bauunternehmer tragen. Dann nehmen wir lieber einen festen Termin im Frühjahr“, erklärte Schnittker auf Anfrage.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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