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Es drohen Stolperfallen

Pflaster wird ausgebessert Es drohen Stolperfallen

Viele Autofahrer probierten am Montag ihr Glück, doch ein Durchkommen gab es für keinen. Die Verbindung beider Fahrbahnen am Kleinflecken bleibt für vier bis fünf Wochen komplett gesperrt. Die holperigen Pflastersteine auf dem Straßenstück vor dem Museum Tuch + Technik werden nun ausgetauscht.

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Die Verbindung beider Fahrbahnen am Kleinflecken wird neu gepflastert. Für Autofahrer ist hier kein Durchkommen – auch wenn einige es versuchten.

Quelle: Florian Sötje

Neumünster. Nach der Bauzeit wird der Teilabschnitt mit Großgranit gepflastert sein. Über die Zufahrten Schleusberg und Mühlenhof können Autofahrer weiterhin zum Kleinflecken gelangen. Die bisherige Einbahnstraße ist während der Bauarbeiten in beide Richtungen befahrbar.

 „Die Umfahrung besteht ebenfalls aus einer Granitpflasterung. Somit passt es sich auf diesem Stück besser ein und ist vor allem haltbarer“, erklärte Jan Duve, bei der Stadtverwaltung verantwortlich für Straßenbaumaßnahmen. Bei den Bauarbeiten gehe es in erster Linie um die Punkte Sicherheit und Haltbarkeit, ergänzte Duve. Neben den Pflastersteinen wird auch die darunter liegende ungebundene Tragschicht aufgenommen und wieder hergestellt.

 Die Problematik mit der bisherigen Pflasterung, die zum Teil stark verrutscht oder nach oben gedrückt ist, ist bereits länger bekannt. Im November des letzten Jahres wollte die Stadt nachbessern. Doch aufgrund des Weihnachtsmarktes am Großflecken musste der Wochenmarkt auf den Kleinflecken ausweichen und nahm auch das Teilstück vor dem Museum in Beschlag. Dann verhinderte die beginnende Frostperiode den Baubeginn.

 „Teilweise haben sich Abschnitte um einen Meter verschoben. Fugenversprünge kann man deutlich erkennen“, sagte Duve. Die großen Spalten resultierten aus verrutschten Steinen und könnten insbesondere für ältere Menschen zur Stolperfalle werden. „Bisher habe ich noch nichts von Stürzen oder Ähnlichem gehört, aber wenn ältere Leute zum Beispiel mit Gehhilfen zum Wochenmarkt wollen, können sie schon arge Probleme bekommen“, meinte Duve. Zudem würde einige Steine stark wackeln, was auch für Autofahrer problematisch werden könnte, erklärte der Straßenbauexperte. Für ihn ist klar: Die bisherigen Steine halten der ständigen Verkehrsbelastung nicht stand und müssen daher nun durch eine robustere Granitpflasterung ersetzt werden.

 Die wellige Beschaffenheit des Straßenstücks wird ebenfalls ausgebessert. „Wir werden im Zuge der Baumaßnahmen auch den Abschnitt ebnen“, erklärte Duve.

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Florian Sötje
Volontär

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