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Sperrungen behindern den Verkehr

Bauarbeiten in Neumünster Sperrungen behindern den Verkehr

Baustellen und kein Ende: Voll gesperrt werden am 21./22. August die Kaiserstraße und am letzten August-Wochenende die Kreuzung Kuhberg/Christianstraße. Der Großflecken wird statt zum Ferienende erst am 10. September freigegeben.

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Der östliche Teil der Oderstraße ist gesperrt; davon abgesehen fließt der Verkehr im Bereich Oder-/Saalestraße.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Die Pflasterung der neuen Fahrbahn dauert zehn Tage länger. Beim Bodenaushub für den Fahrbahnunterbau wurden Bodenverfestigungen und eine alte Gasleitung gefunden“, erklärte am Dienstag Baustellen-Koordinator Thomas Lange. Deren Ausbau und Beseitigung habe Zeit gekostet. Auf dem Flecken haben weiterhin ausschließlich Busse und Taxis freie Durchfahrt.

 Vor den neuen Eingängen der Holsten-Galerie in Höhe des Parkhaus-Treppenturms und gegenüber dem Ärztehaus Kaiserstraße 2-6 sollen niveaugleiche Übergänge aus gelbem Klinker in der Fahrbahn verlegt werden. Deshalb wird die Kaiserstraße zwischen Finanzamt und Parkhaus gesperrt, der Verkehr östlich um das Parkhaus entgegen der aktuellen Einbahnregelung geführt. Die Parkplätze von Ärztehaus und Commerzbank sind nicht erreichbar. Die Kreuzung Kuhberg/Christianstraße wird am 29. und 30. August wegen Asphaltierungsarbeiten komplett gesperrt. Eine halbseitige Sperrung greift schon am Tag zuvor.

 Reibungslos lief bisher der Verkehr im Industriegebiet Süd, wo die östliche Oderstraße im Kreuzungsbereich Saalestraße/Donaubogen bis zum 19. September gesperrt ist. Die Kreuzung wird für die Zufahrt zum neuen Parkhaus des Designer Outlet Centers ausgebaut.

 Unmut hatte hier bei einem Anlieger geherrscht, weil die ausführende Firma Strabag erst kurzfristig am Donnerstag per Handzettel auf die Sperrung im Bereich der Grundstücke 30 bis 48 aufmerksam gemacht hatte. Helmut Kraft von der Firma Friedrich Kraft Autoteile schaltete prompt einen Anwalt ein. Auf die mündliche Zusage der Strabag, man werde eine Einigung finden, wollte er sich nicht verlassen.

 „Wie wären womöglich nicht mehr auf unser Grundstück gekommen“, befürchtete er. Ein Anwalt erwirkte beim Landgericht Kiel eine einstweilige Verfügung; Rückhalt gab es nach Krafts Angaben auch vom Verwaltungsgericht Schleswig. „Die Baustelle muss jetzt so geführt werden, dass unsere 150 Zu- und Abfahrten pro Tag nicht leiden.“

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Sabine Nitschke
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