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Großflecken nicht unbeliebt, aber verbesserbar

Planungswerkstatt Großflecken nicht unbeliebt, aber verbesserbar

Offenbar genießt der Großflecken mehr Akzeptanz, als ihm nachgesagt wird: In der Planungswerkstatt wollte keine der sechs Arbeitsgruppen bis auf Querungshilfen, Rundläufe um den Marktplatz und den Radweg das Pflaster des zentralen Stadtplatzes anfassen. Der „shared space“ war der größte Ausreißer.

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Die Köpfe rauchten in den Arbeitsgruppen der Planungswerkstatt: Alle waren mit Ideen, Engagement, aber auch sehr viel Realitätssinn bei der Großflecken-Planung dabei.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. 49 Teilnehmer in überaus bunter Mischung hatten sich angemeldet für den gut fünfstündigen Workshop am Sonnabend, bei dem Bürgers Meinung zur Umgestaltung des großen Fleckens angesagt war, den die Politik 25 Jahre nach der Umgestaltung und immer wieder aufflammender Kritik an der Begehbarkeit erneut in den Fokus nimmt.

Die größte Innovation brachte die Gruppe 5 mit dem „shared space“ ins Spiel: Über eine angedachte Fahrradstraße war das Team auf den gemeinsamen Raum gekommen, den Fußgänger, Radler und Autofahrer sich teilen sollen zwischen der Baumreihe auf der Ostseite, der jetzigen Fahrbahn und den sie säumenden Parkstreifen.

Viele weitere Punkte diskutiert

Alle anderen wollten den Radweg in der Allee lassen, ihn aber optisch besser abheben und einen optimalen Belag. Weitere Punkte: Aufhebung des Parkstreifens auf der „sonnigen“ Ostseite des Fleckens, um die Verweilqualität aufzuwerten. Den „Rundlauf“ durch Neumünster, aufgepeppt mit Spielgeräten, besser kenntlich machen. Die Fußgängerzone Lütjenstraße empfanden alle als Problemfall und Herausforderung. Wäre eventuell eine Arkaden-Überdachung angebracht?

Möglichst schon im Februar sollen die Ergebnisse dem zuständigen Planungs- und Umweltausschuss zur weiteren Diskussion vorgelegt werden.

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