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Ideensuche für die Innenstadt

Neumünster Ideensuche für die Innenstadt

Neumünsters Innenstadt soll attraktiver werden, hat die Kommunalpolitik beschlossen. Und dabei sollen Ideen, Vorstellungen und Anregungen der Neumünsteraner Bürger einfließen: Um die Neugestaltung des Großfleckens geht es bei der Planungswerkstatt am Sonnabend, 5. November, im Museum Tuch + Technik.

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Die Promenade am Großflecken stellt sich das der Lübecker Planungsbüro Trüper, Gondesen und Partner so vor.

Quelle: Tonio Trüper

Neumünster. Bürgerentscheid, was die Durchfahrbarkeit angeht. Sorgen um Leerstand am zentralen Stadtplatz angesichts des Neubaus des Holsten-Galerie. Vorschläge vor allem von der CDU für eine Neugestaltung mit „gläserner“ Einkaufs- und Restaurationspassage. Dann endlich auch die politische Forderung nach besserer Begehbarkeit des riesigen Platzes, über dessen Stolper-Pflasterung die Bürger schon lange lamentiert hatten: Der Großflecken ist in den vergangenen Jahren immer wieder gut für kontroverse, auch öffentliche Diskussionen gewesen. Die Umgestaltung hat der Rat am 12. Juli 2016 beschlossen.

 Bereits im März waren in einer Bürgerinformationsveranstaltung die Ideen von drei renommierten Planungsbüros vorgestellt worden. Eine „Stadt-Bühne“ mit mit künstlerisch gestaltetem Dach als eine Art Raumteiler auf dem nördlichen Flecken konnte sich der Kieler Jens Bendfeldt vorstellen. Wasserspiele analog zum Kleinflecken, Open-Air-Kino in den Teichuferanlagen schlugen Trüper, Gondesen und Partner aus Lübeck vor. Der Hamburger Michael Kaschke brachte ein Fontänenband entlang des Radweges und glatt geschliffenes Pflaster ins Spiel.

 Stadtplaner Bernd Heilmann findet beruhigend: „Keiner der drei hat die bisherige Aufteilung des Platzes angezweifelt. Keiner will die Fahrbahn auf die Westseite verlegen oder einen Kanal wie in Kiel bauen. Also dürften sich die Umbaukosten in Grenzen halten. Und keiner will in den Baumbestand eingreifen.“ Im Fokus der Planugswerkstatt, die die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Büro Tollerort von 10 bis 15.30 Uhr (inklusive Imbiss-Pause) anbietet, sieht er die Nutzung und Aufenthaltsqualität des Platzes, die bisher nicht eben glückliche Radweg-Führung und Materialfragen, was die Platz-Pflasterung angeht.

 Wie kann der Platz seine Mittelpunkt-Funktion besser erfüllen? Wie können Flächen für Menschen mit Behinderung komfortabler werden? Welche Angebote können die Innenstadt beleben? Diese Fragen möchte Anette Quast von Tollerort in Kleingruppen erörtern. Für Heilmann steht fest: „Die Politik hat die Neugestaltung beschlossen.“ Ob der seinerzeitige Platz-Gestalter, der Hamburger Architekt Dieter Rogalla, nochmals kontaktiert wird, wenn neue Ideen vorliegen, werde sich die Verwaltung vorbehalten.

Anmeldungen für die Werkstatt bis zum 30. Oktober an mail@tollerort-hamburg.de

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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