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Pokemon-Jäger stürmten den Tierpark

Sonderöffnung Pokemon-Jäger stürmten den Tierpark

Im Tierpark Neumünster steppte der Rattfratz! Völlig überwältigt war Verena Kaspari, zoologische Leiterin, als sie die Menschenmassen sah. Freitag wurde um 19 Uhr das Tor an der Geerdtsstraße zu einer ganz besonderen Aktion geöffnet. Pokemon-Jagd war angesagt.

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Jasmin (22) aus Bad Segeberg war mit ihrem iPad in den Tierpark gekommen, um kleine Taschenmonster zu fangen. An einigen Pokestops herrschte dichtes Gedränge.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Den Besuchern ging es nicht um Eisbär, Polarfuchs oder Alpenmurmeltier und Waschbär, sondern um Taubsis, Habitaks, Nidoran und Co. Etwas mehr als 600 Gäste zählte Verena Kaspari, die mit ihren Smartphones oder Tablets über das Tierpark-Gelände streiften. Einlass war bis 21 Uhr. Die Besucher kamen nicht nur aus Neumünster, sondern auch aus Kiel, Bad Segeberg, Reinfeld, Groß Vollstedt oder Trappenkamp. Das Event hatte sich schnell herumgesprochen. Ganze Familien reisten an, viele Freunde verbrachten einen ungewöhnlichen Abend.

Hier sehen Sie Bilder von der Pokémon-Jagd im Tierpark Neumünster

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 Im Tierpark Neumünster befinden sich außergewöhnlich viele Pokestops und auch eine Arena des Spiels. „Ich hab’ ihn!“, hörte man öfter. Das war dann ein Nebulak oder Nidoran. Einige der Gamer waren auf Jagd nach besonderen Pokemons, andere freuten sich über jeden Rattfratz oder Taubsi.

Die Atmosphäre war entspannt, man half sich gegenseitig bei Fragen zum Spiel, gab Tipps (“Hier schwirrt ein Bluzuk“). Die meisten Spieler hatten Powerbanks dabei, damit der Akku durchhielt. Im Bistro und im Zooshop waren extra Handy-Aufladestationen aufgebaut worden. Jessica Rissmann aus Groß Vollstedt hatte im Internet einen Pikachu-Anzug gekauft, sie lief stilecht in gelb gewandet durch den Tierpark.

 „Wir haben hier das Gelände zur Verfügung gestellt, die Spieler mussten nicht auf Straßenverkehr achten, alle waren fröhlich – und wir sind total begeistert“, sagte Verena Kaspari. Als gegen 22 Uhr die letzten Pokemon-Jäger das Gelände verlassen hatten, war klar: Die Aktion war ein voller Erfolg. Und sie soll wiederholt werden. „Wir versuchen, noch in den Ferien eine zweite Sonderöffnung für die Pokemon-Jäger zu organisieren“, versprach die zoologische Leiterin.

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