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Trickdiebe betrügen zwei Rentnerinnen

Polizei Trickdiebe betrügen zwei Rentnerinnen

Zwei Rentnerinnen (71 und 91 Jahre alt) wurden am Dienstag, in der Zeit zwischen 11 Uhr und 12.30 Uhr in Neumünster in den Stadtteilen Faldera und Böcklersiedlung von zwei Frauen aufgesucht, die sich unter einem Vorwand Zutritt zu den Wohnungen der Frauen verschafften.

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Erst nach Verlassen der Wohnungen wurden die beiden Frauen misstrauisch, stellten den Diebstahl von Bargeld und Schmuck fest und informierten die Polizei.

Quelle: Ulf Dahl

Neumünster. In der Lötzener Straße gelang einer geschätzt 60-jährigen Frau der Zugang, indem sie sich als neue Nachbarin vorstellte. Im Wernershagener Weg bat eine geschätzt 30-jährige Frau um einen Zettel, damit sie eine Nachricht für eine Nachbarin hinterlassen könne. Diese Methode ist bereits bekannt als Zetteltrick. In beiden Fällen verwickelten die Diebinnen die Geschädigten in ein Gespräch und durch geschickte Ablenkungsmanöver gelang es ihnen die jeweiligen Mittäter unbemerkt in die Wohnungen zu lassen. Erst nach Verlassen der Wohnungen wurden die beiden Frauen misstrauisch, stellten den Diebstahl von Bargeld und Schmuck fest und informierten die Polizei.

Die Beschreibung der Trickdiebinnen:

  • etwa 30 Jahre alt, 1,60 m groß, dick, pummeliges Gesicht, dunkler knielanger Mantel, vermutlich osteuropäischer Akzent
  • etwa 60 Jahre alt, etwa 1,60 m groß, vom Aussehen her (Gesicht) eher afrikanischer Herkunft, hellbrauner Teint, dunkle eher kurze Haare sprach fließend Deutsch

Die Polizei in Neumünster geht davon aus, das die beiden Frauen zum einen arbeitsteilig vorgegangen sind und wahrscheinlich noch weitere Wohnungen am 28.02.2017 aufgesucht haben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die in den nächsten Tagen im Stadtgebiet von Neumünster erneut auftreten. Insofern werden weitere Betroffene / Zeugen gebeten sich unter der Tel. 04321/ 9450 bei der Polizei in Neumünster zu melden. Im Gesamtzusammenhang warnt die Polizei erneut davor Fremde in die Wohnung zulassen. Bei geringstem Zweifel informieren sie über die 110 die Polizei.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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