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Polizei hat Einfelder See im Blick

Bordesholm/Neumünster Polizei hat Einfelder See im Blick

17 Grad und Sonnenschein am Himmelfahrtstag: Da dürften viele Jugendliche und junge Erwachsene unterwegs sein, um zu feiern. Die Polizei wird Treffpunkte wie Vogelwiese und Hochzeitswald in Bordesholm und den Strandabschnitt Schanze am Einfelder See im Auge behalten.

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Die Schanze am Einfelder See ist auch ein beliebter Treffpunkt bei Ausflügen am Himmelfahrtstag

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm/Neumünster. In Bordesholm dürfen sich auf der Vogelwiese nur maximal 100 Menschen zur gleichen Zeit aufhalten. Im Hochzeitswald am Aalredder, in dem viele Bordesholmer ihre Hochzeit, die Geburt der Kinder oder andere Jubiläen mit der Pflanzung eines Baumes verknüpfen, dürfen höchstens 80 Personen zusammen sein. Für beide Bereiche gilt auch ein Grillverbot. „Je enger es ist, umso mehr Stress gibt es. Und wenn gegrillt wird, erhöhen sich die Aufenthaltszeiten“, begründete Sven Ingwersen, Leiter des Ordnungsamtes, die Einschränkungen. Im vergangenen Jahr habe man mit dieser neu eingeführten Regelung gute Erfahrungen gemacht. Es habe bis auf wenige Ausnahmen keine Zwischenfälle gegeben. „Vor zwei Jahren war der Hochzeitswald verwüstet worden. Bäume sind von alkoholisierten Besuchern abgeknickt, Bänke in die Teiche geworfen worden.“

 Für den Einfelder See gibt es wie schon 2015 keine ordnungsrechtlichen Verfügungen. „Darauf wird aus juristischen Gründen verzichtet“, sagte Stadtsprecher Stephan Beitz. 2014 hatte die Stadt letztmalig ein Alkoholverbot für den Bereich Schanze am Himmelfahrtsfeiertag erlassen. Holger Schwark aus dem Ordnungsamt erklärte weiter, dass in jenem Jahr in Bad Segeberg und Timmendorf Kläger gegen das Alkoholverbot vor dem Verwaltungsgericht erfolgreich gewesen waren. „In Neumünster hat niemand Klage eingereicht, in der Urteilsbegründung für den Segeberger See sind aber Parallelen ableitbar, sodass wir darauf verzichten“, führte er aus.

 Die Polizei wird den Einfelder See mit verstärkter Präsenz überwachen. Federführend bei dem Einsatz sei die Zentralstation in Bordesholm, die von Beamten des 2. Polizeireviers Neumünster unterstützt werden, sagte Pressesprecher Sönke Hinrichs. Wie viele Polizisten mehr als an einem normalen Tag im Einsatz sind, dazu wollte er nichts sagen.

 Der kommunale Ordnungsdienst der Stadt Neumünster wird noch nicht eingesetzt. „Wir sind neu und beschränken uns mit unseren drei Außendienstmitarbeitern in den ersten sechs Monaten auf die Innenstadt“, sagte Teamleiter Michael Wolf.

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